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Proteste in Schweden gegen Staatshilfen für Fluggesellschaften

Geparkte SAS-Flotte
Geparkte SAS-Flotte, © SAS

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STOCKHOLM - Mitglieder der Aktionsgruppe Extinction Rebellion haben am Dienstag auf dem schwedischen Flughafen Göteborg Landvetter den Abflug einer Passagiermaschine verzögert.

Die beiden Männer weigerten sich, sich hinzusetzen, als der Flieger das Gate verließ. Sie wurden von der Polizei vorübergehend festgenommen und müssen mit einer Geldstrafe rechnen.

Im Flughafenterminal protestierten rund zehn Aktivisten mit großen Bannern gegen die staatliche Unterstützung von Fluggesellschaften wie SAS. "Keine staatliche Unterstützung von Unternehmen, die sich nicht an den Grenzen des Planeten halten", hieß es auf einem Banner.

Auch ein Inlandsflug von der Ostseeinsel Gotland war verspätet, nachdem einem Klimaaktivisten das Einsteigen verweigert worden war, berichtete das Schwedische Radio.

Am Montagabend waren Aktivisten auf einem kleineren Regionalflughafen in Angelholm in Südschweden auf die Landebahn gelaufen. Eine Frau hatte ihre Hände mit einer Art Leim beschmiert und klebte an einem Flugzeug, bis die Polizei sie losbekam.

Am Dienstag wurde bekannt, dass die schwedische und die dänische Regierung der Fluggesellschaft SAS mit rund 12 Milliarden schwedischen Kronen (1,1 Mrd Euro) unter die Arme greifen.
© dpa-AFX | 30.06.2020 19:26

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Beitrag vom 01.07.2020 - 23:39 Uhr
Nur wer auf Kosten der Gesellschaft oder seiner Familie lebt, kann ernsthaft guten Gewissens fordern, dass zehntausende Menschen ihr Auskommen verlieren sollten.


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