Flottenaus nach Unfall
Älter als 7 Tage
UPS holt ihre MD-11 nicht mehr zurück
LOUISVILLE - Im November 2025 stürzt eine MD-11 von UPS in Louisville ab, 15 Menschen sterben. Der Logistiker hat die Flotte jetzt abgeschrieben.
UPS verzichtet nach dem Todesflug 2976 auf die MD-11. Wie aus dem Geschäftsbericht des Logistikers für das vierte Quartal hervorgeht, hat UPS die zuletzt 27 MD-11 mit 137 Millionen US-Dollar vollständig abgeschrieben. Die Teilflotte war nach dem Absturz in Louisville mit 15 Toten bereits gegroundet.
Auch Konkurrent FedEx hatte seine MD-11 nach dem Unfall bei UPS umgehend aus dem Verkehr gezogen.
Die Lücke in der Flotte soll mit neuen 767 geschlossen werden - UPS erwartet noch 18 767F bevor Boeing die Produktion 2027 einstellt.
Die bisherigen Unfallermittlungen zu Flug 2976 deuten auf ein
Technikversagen als Absturzursache hin hin.
© aero.de | 28.01.2026 15:57
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Beitrag vom 29.01.2026 - 16:33 Uhr
Die finanzielle Belastung dürfte buchhalterisch wirklich relativ gering sein. Die Problematik liegt eher darin welche Lücke im Transportvolumen entsteht bzw. ist schon entstanden und wie wird die geschlossen.
Auch wenn diese fliegenden Methusalems nur relativ geringe tägliche Einsatzstunden fliegen und dies vermutlich innerhalb USA bleibt eine Lücke. Wer hat Frachtflieger sofort als Ersatz zur Verfügung? Höchstens einzelne Exemplare und Umbau und Neuproduktion dauern halt.
Da wird wohl in der Zwischenzeit die eine oder andere Sendung etwas später ankommen wenn langsamere Transportwege benutzt werden müssen.
Beitrag vom 29.01.2026 - 16:29 Uhr
UPS kann das finanziell verschmerzen, FedEx könnte es natürlich auch.
Spannend wird allerdings, wie es bei Western Global weitergeht. Da dürfte kein ausreichendes finanzielles Polster vorhanden sein, um den Verlust eines Großteils der Flotte auszugleichen.
Flugzeuge werden für gewöhnlich finanziert. Da die MD-11 mit Sicherheit schon abgeschrieben sind, ist die buchhalterische Belastung gering.
WGA war erst 2023 im Chapter 11-Verfahren. Seit fast 3 Monaten fällt ein Großteil der Flotte aus, mit entsprechenden Einnahmeverlusten. Die Firma spricht selbst von einer existenzbedrohenden Lage. Es würde mich positiv überraschen, wenn es bei Western Global weitergeht.
Beitrag vom 29.01.2026 - 15:38 Uhr
UPS kann das finanziell verschmerzen, FedEx könnte es natürlich auch.
Spannend wird allerdings, wie es bei Western Global weitergeht. Da dürfte kein ausreichendes finanzielles Polster vorhanden sein, um den Verlust eines Großteils der Flotte auszugleichen.
Flugzeuge werden für gewöhnlich finanziert. Da die MD-11 mit Sicherheit schon abgeschrieben sind, ist die buchhalterische Belastung gering.
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Auch wenn diese fliegenden Methusalems nur relativ geringe tägliche Einsatzstunden fliegen und dies vermutlich innerhalb USA bleibt eine Lücke. Wer hat Frachtflieger sofort als Ersatz zur Verfügung? Höchstens einzelne Exemplare und Umbau und Neuproduktion dauern halt.
Da wird wohl in der Zwischenzeit die eine oder andere Sendung etwas später ankommen wenn langsamere Transportwege benutzt werden müssen.
Spannend wird allerdings, wie es bei Western Global weitergeht. Da dürfte kein ausreichendes finanzielles Polster vorhanden sein, um den Verlust eines Großteils der Flotte auszugleichen.
Flugzeuge werden für gewöhnlich finanziert. Da die MD-11 mit Sicherheit schon abgeschrieben sind, ist die buchhalterische Belastung gering.
WGA war erst 2023 im Chapter 11-Verfahren. Seit fast 3 Monaten fällt ein Großteil der Flotte aus, mit entsprechenden Einnahmeverlusten. Die Firma spricht selbst von einer existenzbedrohenden Lage. Es würde mich positiv überraschen, wenn es bei Western Global weitergeht.
Spannend wird allerdings, wie es bei Western Global weitergeht. Da dürfte kein ausreichendes finanzielles Polster vorhanden sein, um den Verlust eines Großteils der Flotte auszugleichen.
Flugzeuge werden für gewöhnlich finanziert. Da die MD-11 mit Sicherheit schon abgeschrieben sind, ist die buchhalterische Belastung gering.