Alaska Airlines
Älter als 7 Tage

Boeing 737-700 tötet Braunbärin kurz nach Landung

Accident Symbolbild
Accident, © aero.de
YAKUTAT - Im US-Bundesstaat Alaska hat eine Boeing 737-700 der Alaska Airlines einem Medienbericht zufolge kurz nach der Landung eine Braunbärin erfasst und getötet.

Die Menschen an Bord seien bei dem Vorfall nicht verletzt worden, berichtete das Lokalblatt "Anchorage Daily News" am Abend des 15. November unter Berufung auf einen Sprecher des zuständigen Verkehrsministeriums.

Der Unfall habe sich am Samstagabend kurz nach Landung der Maschine in Yakutat am Golf von Alaska ereignet. Das Flugzeug sei beschädigt worden und zunächst nicht weitergeflogen. Die Reparatur werde mehrere Tage dauern, teilte Alaska Airlines nach Angaben der Zeitung mit.

Der Flughafen von Yakutat sei teilweise eingezäunt. Die Mitarbeiter hätten die Rollbahn etwa zehn Minuten vor der Ankunft des Fluges geräumt, sagte der Ministeriumssprecher weiter. Tiere seien da nicht gesichtet worden. Erst als der Flieger nach der Landung ausrollte, entdeckten die Piloten die Bärin und ihr Junges, hieß es weiter.

In der Vergangenheit habe es in Alaska Berichte über Flugzeuge gegeben, die Rehe, Gänse, Karibus und andere Tiere erfassten, sagte der Sprecher weiter. Es sei aber das erste Mal, dass er von einem Zusammenstoß mit einem Bären höre.
© dpa | 16.11.2020 11:24


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