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Eurowings spürt wieder Rückenwind

Eurowings Airbus A320-214
Eurowings Airbus A320-214, © Michael Lassbacher

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BERLIN - Eurowings stockt wegen steigender Nachfrage die Flotte auf. Sollte es keinen Rückschlag durch weitere Corona-Virus-Varianten geben, werde Eurowings 2022 auf deutlich mehr als 100 Flugzeuge wachsen, sagte Firmenchef Jens Bischof am Dienstag. Mit dem aktuellen Preisumfeld kann Eurowings gut leben.

Eurowings erhöht nach der Krise langsam wieder den Schub: die Lufthansa-Tochter will die operative Flotte von derzeit 81 wieder auf 100 Flugzeuge erweitern. Vor der Krise hatte die Airline rund 115 Flugzeuge auf der Kurz- und Mittelstrecke im Einsatz.

Derzeit konzentriert sich Eurowings auf Urlaubsreisen und das Geschäft mit Familien- und Heimatflügen etwa Richtung Balkan, Türkei und Russland. Darüber hinaus komme die Sparte Geschäftsreisen nach Ende der Sommerferien deutlich zurück, sagte Bischof diese Woche bei einer Pressekonferenz. "Denn auch hier sehen wir jetzt starke Nachholeffekte."

Auf die Frage, ob Fliegen nach der Pandemie teurer sei, sagte Bischof, auf bestimmten Strecken seien die Durchschnittserlöse (Yields) stabil. Dies gelte vor allem für Verbindungen, wo früher fünf oder sechs Konkurrenten im Markt waren, derzeit aber nur noch drei oder vier fliegen. Anderswo wiederum gebe es starken Wettbewerb. Insgesamt sei Eurowings aber mit "stabilen Yields" unterwegs.

Bahnstreik füllt Eurowings die Flugzeuge

Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr wagte Bischof nicht. Man werde wirtschaftlich deutlich positiver abschließen als im Corona-Jahr 2020. Aber auch 2021 werde ökonomisch noch anspruchsvoll und anstrengend sein. Derzeit habe man immerhin die höchsten Verkehrszahlen seit Beginn der Pandemie, was sich in den Geschäftszahlen zum dritten Quartal zeigen werde.

Von Juni bis August habe Eurowings fast drei Millionen Menschen geflogen. Dies seien 82 Prozent mehr als 2020, aber weiter nur 60 Prozent des Niveaus von 2019. Eurowings profitierte zuletzt vom Streik bei der Bahn. In der Zeit habe man rund 50 Prozent mehr Buchungen bei längeren innerdeutschen Strecken gespürt, erläuterte Bischof.
© Reuters, aero.de | Abb.: Eurowings | 10.09.2021 07:25


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