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Air France lässt beim Thema A220-500 nicht locker

Air France Airbus A220-300
Air France Airbus A220-300, © Air France

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PARIS - A318 und A319 weichen bei Air France der A220-300. Air France kann sich die A220 auch gut als Ersatz für die A320ceo und sogar die A321ceo vorstellen - sofern Airbus das Programm aufbohrt. Bei Transavia rechnet der Konzern einen Parallelbetrieb von 737 MAX und A320neo durch.

Vorhang auf für die A220: Air France hat am Mittwoch in Paris ihren ersten von 60 A220-300 vorgestellt. Die F-HZUA nimmt am 31. Oktober den regulären Liniendienst im Air-France-Europanetz auf, erstes Ziel wird der BER.

Die A220 steht bei Air France auch für die Nachfolge der A320ceo und sogar der A321ceo hoch im Kurs, sagte Air-France-KLM-Konzernchef Ben Smith am Mittwoch vor Medienvertretern in Paris - wenn Airbus im Programm eine zweite Langversion nachschiebt.

Air France hatte bereits in der Vergangenheit hartnäckig für eine "A220-500" getrommelt. Laut Airbus ist ein Stretch zwar "technisch möglich", der Hersteller will sich darauf aber noch nicht festlegen. Air France fliegt die A320ceo mit 165 Sitzen.

"Die industrielle Fertigung der A220 muss stabil hochlaufen, bevor weitere Versionen eingefügt werden", sagte Luftfahrberater Nico Buchholz aero.de 2020 in einem Interview. Unter den Vorzeichen der Krise werde Airbus zudem "keine Kannibalisierung" der A320neo riskieren. "Aber die A220-500 kommt definitiv, sie ist zu gut um sie nicht zu starten."

Buchholz kennt das Potenzial der A220 aus seiner Zeit bei Lufthansa und Bombardier aus erster Hand. Und auch Smith ist überzeugt, dass Airbus letztlich Kundenwünschen nachgeben und eine A220-500 bringen wird: Air France-KLM kann bis zu 60 A220 nachbestellen, die Optionsverträge enthalten laut Insidern bereits eine "Upgrade-Klausel" für die A220-500.

A320neo und 737 MAX für Transavia?

Air France-KLM wird "in den nächsten Monaten" zudem eine Entscheidung über die neue Flotte des Günstigablegers Transavia fällen, sagte Smith in Paris. Im Raum stehe ein Festauftrag über 80 Flugzeuge mit Optionen auf 80 weitere - und eine Doppelvergabe an Airbus und Boeing.

Der Konzern vergleicht bisher 737 MAX und A320neo für Transavia. Die Airline ist derzeit ausschließlich mit Boeing 737-800 und wenigen 737-700 unterwegs. Angesichts einer Losgröße von anfangs 80 und später vielleicht sogar 160 Flugzeugen sei eine Teilung des Auftrags jedenfalls "eine mögliche Option", sagte Smith.
© aero.de | Abb.: Air France | 30.09.2021 07:00

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Beitrag vom 01.10.2021 - 16:08 Uhr
A320 und B737 in einer Flotte, eine mögliche Option? Das dürfte aber das Mantra der Single Type Fans erneut ins Wanken bringen ;-)

Wieso?
Beantworten Sie ja selbst. Weil es viel mehr Faktoren für eine Flottenentscheidung gibt als reine Skalierungseffekte.
Sie stellen ja auch Southwest und United gegenüber. Beides große Flotten, aber einmal Single Type und einmal Mixed Type. Das widerspricht sich nach der Theorie, Single type ist das Non Plus Ultra. Es muss also mehr dahinter stecken als nur Größe, dem hier vorherrschenden Argument.


Haben sie gelesen und verstanden?

und einmal die Flottengrößen Betrachtet?

Wir sprechen bei den grossen 3 legacy carrieren um über 400 SAs.
Das bei einer Teilflotte jenseits der 400 Flieger auch 2 Modelle enorme Skaleneffekte bieten, vergessen sie mal eben.

United betreibt 200 A320 fam. und über 300 B737 Fam.
bestellt haben sie jetzt über 300 Max und 120 Neos.

Nur mal so, das sind mehr SAs als Ryanair.

AF spricht von 60 und 80, auch eine eindrucksvolle Stückzahl, aber halt nicht die Zahl die genannt wird.

Das Skaleneffekte ab einer gewissen größe nicht mehr weiter wachsen, erschließt sich von selbst, sonst müsste der n-te Flieger ja quasi umsonst kommen.

Selbst bei Ryanair kann man diesen Effekt beobachten, oder warum denken sie das man mit Lauda eine A320 Teilflotte aufbaut?

Was wollen Sie eigentlich sagen? Einmal ist die potentielle AF Bestellung zu klein, aber die paar Flieger der Lauda machen Sinn? Oder ich vergesse die Größe der Amerikaner und die enormen Skaleneffekte, andererseits ist das Wachstum der Skaleneffekte begrenzt?
In der Tat, ich habe es gelesen und nicht verstanden, was Sie sagen.
Beitrag vom 01.10.2021 - 13:39 Uhr
A320 und B737 in einer Flotte, eine mögliche Option? Das dürfte aber das Mantra der Single Type Fans erneut ins Wanken bringen ;-)

Wieso?
Beantworten Sie ja selbst. Weil es viel mehr Faktoren für eine Flottenentscheidung gibt als reine Skalierungseffekte.
Sie stellen ja auch Southwest und United gegenüber. Beides große Flotten, aber einmal Single Type und einmal Mixed Type. Das widerspricht sich nach der Theorie, Single type ist das Non Plus Ultra. Es muss also mehr dahinter stecken als nur Größe, dem hier vorherrschenden Argument.


Haben sie gelesen und verstanden?

und einmal die Flottengrößen Betrachtet?

Wir sprechen bei den grossen 3 legacy carrieren um über 400 SAs.
Das bei einer Teilflotte jenseits der 400 Flieger auch 2 Modelle enorme Skaleneffekte bieten, vergessen sie mal eben.

United betreibt 200 A320 fam. und über 300 B737 Fam.
bestellt haben sie jetzt über 300 Max und 120 Neos.

Nur mal so, das sind mehr SAs als Ryanair.

AF spricht von 60 und 80, auch eine eindrucksvolle Stückzahl, aber halt nicht die Zahl die genannt wird.

Das Skaleneffekte ab einer gewissen größe nicht mehr weiter wachsen, erschließt sich von selbst, sonst müsste der n-te Flieger ja quasi umsonst kommen.

Selbst bei Ryanair kann man diesen Effekt beobachten, oder warum denken sie das man mit Lauda eine A320 Teilflotte aufbaut?
Beitrag vom 30.09.2021 - 12:21 Uhr
A320 und B737 in einer Flotte, eine mögliche Option? Das dürfte aber das Mantra der Single Type Fans erneut ins Wanken bringen ;-)

Wieso?
Beantworten Sie ja selbst. Weil es viel mehr Faktoren für eine Flottenentscheidung gibt als reine Skalierungseffekte.
Sie stellen ja auch Southwest und United gegenüber. Beides große Flotten, aber einmal Single Type und einmal Mixed Type. Das widerspricht sich nach der Theorie, Single type ist das Non Plus Ultra. Es muss also mehr dahinter stecken als nur Größe, dem hier vorherrschenden Argument.

Weil Frankreich ne Extrawurst braucht?

Alle anderen nutzen hohe Zahlen eines Musters.
Schauen sie sich mal die US Flotten an. Teilweise sind da z.b. bei United ca. 200 A320 und über 300 B737 unterwegs.
Oder AA: Über 400 A320 fam. und knapp 350 B737.
Selbst Delta hat jeweils über 200 B737 und A320.

Das sind halt andere Stückzahlen als 80 bei AF, und dann für deren LCC. Alle anderen Fliegen die Größenordnung 150 Maschienen mit einem Muster / Familie.
Siehe Southwest, Ryanair, Wizz, Eurowings, Vueling.
Das finde ich immer wieder faszinierend:
 https://www.seatguru.com/airlines/Ryanair/information.php
Ein Muster, eine Bestuhlung. 189 Sitze, in jedem Flieger gleich. Bei über 400 Fliegern.

Man kann das also auf das übliche Geplänkel abtun.

AF-KLM hat seine SA Order irgendwie verpennt und hat analog zu IAG einen riesen Bedarf.
Keine Ahnung ob man wirklich auf A225 gewartet / gesetzt hat, aber mit dem Max Disaster und Corona hat sich die Situation halt ergeben das keine Alternative zum A320neo verfügbar war.

Der A320neo besonders der A321neo ist das besste SA Flugzeug, und die Slots sind halt dort weiterstgehend ausverkauft. IAG und AF-KLM hätten die wohl gerne, aber halt zu einem kleinen Preis und in einer Stückzahl die mal nicht eben so geht.
Bisher hat AF-KLM einizg 60 A220 als ersatz für bestehende SA bestellt.
Bei KLM und Transavia fliegen aber zusammen schon 100 B737 NG die ohne Wachstum ersetzt werden müssen, und AF hat ja nochmal über 60 A320.

IAG hat das selbe Problem, zusammen irgendwie 100 A320neo bestellt, und mit Air Europe noch 20 Max, aber ohne Wachstum halt einen Bedarf von über 300 neuen SA.

Ist schon komisch, wenn diese Töne immer von Airlines kommen, die ihre Flottenerneuerung verpennt haben.
Ich meine, IAG muss bei dem LOI für die 200 Max einen Bombenpreis bekommen haben. Bisher ist da keine einzige fixe Order draus geworden.
Vlt. ist der A320neo doch besser, besonders wenn man ihn schon hat? Und Airbus weiss das?

Grundsätzlich haben sich hohe Stückzahlen der selben SA Fam. durchgesetzt. Von EW und Transavia gibt es diese Marke von 150 angepeilten Fliegern. Vlt. ist das so ein Optimum, ab dem man die Kosten weit genug runter bekommen hat.


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