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Esa-Chef: Mond wird neuer Kontinent

Josef Aschbacher
Josef Aschbacher, © Esa

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PARIS - Die erste Mondlandung eines europäischen Astronauten soll nach Willen des Chefs der Europäischen Weltraumagentur Esa, Josef Aschbacher, bis 2030 geschehen.

"Das Ziel ist, einen Astronauten oder eine Astronautin vor Ende der Dekade auf der Mondoberfläche zu sehen", sagte Aschbacher der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Der oder die Astronautin werde Fußabdrücke von europäischen Schuhen hinterlassen und das sei natürlich symbolträchtig.

"Ich bin zuversichtlich, dass wir das erreichen werden", sagte Aschbacher. Der Mond werde sich als neuer Wirtschaftsraum und neuer Kontinent auftun.

Noch ist eine solche Mondmission allerdings nicht geregelt. Aschbacher sprach von einem wichtigen Verhandlungspunkt mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Die Nasa plant derzeit, bis 2025 erstmals seit knapp 50 Jahren wieder Astronauten zum Mond zu schicken. Mit den Apollo-Missionen zwischen 1969 und 1972 brachten sie als bisher einziges Land zwölf Astronauten auf den Erdtrabanten.

An dieser Artemis-Mission beteilige sich auch die Esa sehr stark, sagte Aschbacher. In der nächsten Phase sei die Beteiligung Europas durch die Europäische Weltraumagentur so essenziell, dass die Nasa ohne die Esa nicht zum Mond fliegen könnte. Natürlich seien auch andere Firmen beteiligt, doch es sei schön zu sehen, dass die Nasa sich auf Europa als zuverlässigen Partner verlasse. "Und das ist sicher unser gemeinsamer Weg zum Mond."
© dpa-AFX | 26.11.2021 07:08

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Beitrag vom 28.11.2021 - 20:52 Uhr
Artemis ist jetzt auch nicht gerade ein Programm mit besonderer oder überhaupt einer Vision, sondern es stellt lediglich die Fähigkeiten wieder her, die in den USA mit der Einstellung des Apollo Programms verloren gegangen sind, und das mit den gleichen Konzepten wie vor 50 Jahren.
Eines Programms, das nach dem Gewinn des Wettlaufs zum Mond offensichtlich seinen Zweck erfüllt bzw. verloren hatte.

Und ob da ein "Europäischer Schuh" über den Mond läuft, sorry, wofür ist das relevant?
Artemis ist ein Programm ohne wirkliches Ziel, das nur noch lebt weil eine Einstellung in den USA nach dem knappen Wahlausgang nicht sofort durchsetzbar schien.
Das Ding wird bei der ersten sich bietenden Gelegenheit von den USA gecancelt werden.
Ich sag das über ein ESA-Projekt ungern, aber eine Beteiligung an Artemis ist rausgeschmissenes Geld.

Dieser Beitrag wurde am 28.11.2021 20:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 28.11.2021 - 17:35 Uhr
Und im Jahr 2000 wird das Mittelmeer trockengelegt sein und am Klima kann man auch drehn wie man will ...

Beitrag vom 28.11.2021 - 14:28 Uhr
Ob es nicht wesentlich fortschrittlicher wäre, eine irdische Verwaltung up to date zu haben als einen Dreisprunghüpfer up to the moon zu schicken?

Zumal mittlerweile bekannt ist, daß dem längeren Verbleib im All erhebliche nicht behebbare gesundheitliche (und nicht technische) Probleme gegenüber stehen.

Maschinen auf den Mond zu schießen hat mit einen Mann im Mond zu haben ziemlich nichts zu tun. Nord Stream 2 wurde ja auch ohne am Meeresboden herumturnende Aquanauten gebaut.


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