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Hamburg: Instandhaltungstechniker zum Warnstreik aufgerufen

Helmut-Schmidt-Schriftzug am Hamburger Flughafen
Helmut-Schmidt-Schriftzug am Hamburger Flughafen, © Hamburg Airport

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HAMBURG - Zum vermutlich betriebsstärksten Tag am Hamburger Flughafen seit Beginn der Corona-Pandemie wollen Beschäftigte einer Instandhaltungsfirma in den Warnstreik treten.

Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 180 Mitarbeiter der Real Estate Maintenance Hamburg (RMH), einer Tochter der Flughafengesellschaft, für Freitag (5.00 Uhr) zu einer eintägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die RMH-Beschäftigten sind für die Instandhaltung der Technik in der Gepäckbeförderung, der Startbahnen und aller anderen technischen Infrastrukturen zuständig.

Flughafen-Geschäftsführer Michael Eggenschwiler geht davon aus, dass die Passagiere nichts von dem Warnstreik mitbekommen. Der Streikaufruf betreffe keine Mitarbeiter im operativen Bereich. Eggenschwiler schloss Beeinträchtigungen aber nicht völlig aus: "Es kann das Risiko sein, dass eine Rolltreppe stehen bleibt." Zum Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein erwartet der Flughafen am Freitag rund 50 000 Passagiere.

Mit dem Warnstreik will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewerkschaft fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine Anhebung der Löhne um 8,5 Prozent sowie Vorteile für Gewerkschaftsmitglieder. Die Arbeitgeber hätten dagegen bislang nur jeweils vier Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit von zwei Jahren sowie weitere, nicht tabellenwirksame Leistungen angeboten. 
© dpa | 01.07.2022 05:21


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