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Stuttgart bleibt in der Verlustzone

STUTTGART - Der Stuttgarter Flughafen hat in den ersten sechs Monaten des Jahres erneut einen Verlust in Millionenhöhe verzeichnet.

Bei einem Umsatz von 91 Millionen Euro stand ein Minus von 8,8 Millionen Euro, wie aus einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme des Verkehrsministeriums auf Antrag von SPD-Landtagsabgeordneten hervorgeht. Ein Flughafensprecher bestätigte die Zahlen.

Die roten Zahlen kommen nicht überraschend. Bereits im April hatte das Unternehmen für 2022 einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe prognostiziert. Die Corona-Krise hat den Stuttgarter Flughafen schwer getroffen. 2021 lag der Verlust bei rund 25 Millionen Euro, nach einem Minus von fast 100 Millionen Euro im Vorjahr.

Im ersten Halbjahr starteten und landeten nach vorläufigen Zahlen 2,8 Millionen Fluggäste, wie es in einer Mitteilung im Juli hieß. Das waren 338,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zu den Passagierzahlen von 2019, dem Rekordjahr vor Beginn der Pandemie, lag das Aufkommen aber nur bei etwa zwei Dritteln. Bis zum Jahresende werden mehr als sechs Millionen Fluggäste erwartet.
© dpa-AFX | 15.08.2022 17:15

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Beitrag vom 23.08.2022 - 09:27 Uhr

Wie schon von anderen geschrieben: die Bahn gehört dem Staat (was nicht heißt das ich die dortige Geldverbrennung gutheiße - diese begang im übrigen mit dem Versuch diese zu privatisieren... ;)), die Airport und Airlines sind in Privatbesitz.

Wie kommen Sie denn darauf?
Fraport gehört zu 70% der öffentlichen Hand, der Flughafen Stuttgart zu 100% Baden-Würthemberg und der Stadt Stuttgart.

Aber genug Ihrer Fragen, jetzt ich: Wie würden Sie denn mit dem "gigantischen Schuldenberg" umgehen? Wie ist denn Ihre Lösung?

Dafür müsste man erst einmal die Höhe kennen. Womit wir wieder am Anfang sind... ;).

Bei Fraport sind es meines Wissen 13 Milliarden Euro.
Wie ist da Ihre Lösung?

In diesem Fall (FRA) - ich nehme mal der von Ihnen genannte Betrag stimmt:

die Gebühren für die Airlines noch viel saftiger erhöhen, als angekündigt. Und keinen einzigen Cent mehr aus der Steuerkasse.

Warum? Fraport befindet sich mehrheitlich im staatlichen Eigentum undgehört so zu den Öffentlichen Unternehmen.
Warum sollen die anders behandelt werden als die Bahn?

Und da sind wir dann bei meiner Ausgangsthese: wie will FRA den Fehlbetrag von 13 Milliarden (13.000.000.000,00) jemals wieder tilgen?

Die 13.000.000.000,00000000 werden einfach durch die beglichen, die den Flughafen nutzen UND die ihn nicht nutzen: durch den Steuerzahler :) Wie bei der Bahn ...

Und nun rechnen Sie das mal nur für die wichtigsten und größten deutschen Airports (MUC, DUS, HAM, BER - die Landratspisten lassen wir mal aussenden vor) hoch.

Da sieht es genauso aus .... wird alles der Steuerzahler begleichen .... wie bei der Bahn. Warum sollten die auch anders behandelt werden als die Bahn?
Beitrag vom 23.08.2022 - 08:09 Uhr


Gut, wenn es der Kunde nicht ist, dann muss eben doch der Steurzahler dafür aufkommen.

Warum?

Warum nicht? Passiert bei der Bahn doch auch.
>
Wie schon von anderen geschrieben: die Bahn gehört dem Staat (was nicht heißt das ich die dortige Geldverbrennung gutheiße - diese begang im übrigen mit dem Versuch diese zu privatisieren... ;)), die Airport und Airlines sind in Privatbesitz.

Aber genug Ihrer Fragen, jetzt ich: Wie würden Sie denn mit dem "gigantischen Schuldenberg" umgehen? Wie ist denn Ihre Lösung?

Dafür müsste man erst einmal die Höhe kennen. Womit wir wieder am Anfang sind... ;).

Bei Fraport sind es meines Wissen 13 Milliarden Euro.
Wie ist da Ihre Lösung?

In diesem Fall (FRA) - ich nehme mal der von Ihnen genannte Betrag stimmt:

die Gebühren für die Airlines noch viel saftiger erhöhen, als angekündigt. Und keinen einzigen Cent mehr aus der Steuerkasse.

Und da sind wir dann bei meiner Ausgangsthese: wie will FRA den Fehlbetrag von 13 Milliarden (13.000.000.000,00) jemals wieder tilgen?

Und nun rechnen Sie das mal nur für die wichtigsten und größten deutschen Airports (MUC, DUS, HAM, BER - die Landratspisten lassen wir mal aussenden vor) hoch.
Beitrag vom 22.08.2022 - 17:17 Uhr


Gut, wenn es der Kunde nicht ist, dann muss eben doch der Steurzahler dafür aufkommen.

Warum?

Warum nicht? Passiert bei der Bahn doch auch.

Aber genug Ihrer Fragen, jetzt ich: Wie würden Sie denn mit dem "gigantischen Schuldenberg" umgehen? Wie ist denn Ihre Lösung?

Dafür müsste man erst einmal die Höhe kennen. Womit wir wieder am Anfang sind... ;).

Bei Fraport sind es meines Wissen 13 Milliarden Euro.
Wie ist da Ihre Lösung?


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