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Cockpit ruft bei Eurowings zu Streik am Donnerstag auf

Eurowings
Eurowings, © Eurowings

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FRANKFURT - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat für Donnerstag zu einem ganztägigen Streik bei Eurowings aufgerufen. Die Verhandlungen über den Manteltarifvertrag bei der Lufthansa-Tochter seien gescheitert, teilte die VC am Dienstag mit. Eurowings nennt die Forderungen der Piloten "maßlos".

Eurowings kritisierte den angekündigten Streik als unverhältnismäßig und unverantwortlich. Zunächst war nicht bekannt, wie viele Flüge von dem Ausstand betroffen sind. Bestreikt werde der Flugbetrieb von Eurowings Deutschland, aber nicht jener von Eurowings Europe, teilte ein Sprecher mit.

Der VC geht es in dem Konflikt um bessere Arbeitsbedingungen. Eine zentrale Forderung ist die Entlastung der Mitarbeiter beispielsweise durch eine Verringerung der maximalen Flugdienstzeiten sowie die Erhöhung der Ruhezeiten. "Zehn Verhandlungsrunden, davon zwei nach dem eindeutigen Signal der Urabstimmung, haben zu keiner nennenswerten Annäherung geführt", hieß es von der Gewerkschaft.

Eurowings-Personalchef Kai Duve sagte, die Gewerkschaft fordere trotz zweier in den kommenden vier Monaten anstehender Gehaltserhöhungen von deutlich mehr als zehn Prozent, 14 zusätzliche freie Tage im Jahr sowie eine Senkung der maximalen Wochenarbeitszeit um fünf Stunden.

"Das ist in Zeiten, in denen sich Millionen Menschen vor einem kalten Winter und der nächsten Heizkostenrechnung fürchten, nicht nur maßlos. Die Forderungen würden auch 20 Prozent unserer Flüge unmöglich machen und damit die Zukunftsfähigkeit des Flugbetriebs und seiner Mitarbeitenden gefährden", stellte der Manager fest.

"Kein Dauerzustand"

Nach dem turbulenten Sommer 2022 sehen sich die Piloten allerdings am Limit. "Die Arbeitsbelastung ist erheblich gestiegen", sagte Cockpit-Sprecher Matthias Baier. "Der Arbeitgeber schöpft regelmäßig die Einsatzzeit der Kolleginnen und Kollegen bis zum zulässigen Maximum aus, das kann kein Dauerzustand sein."
© dpa | Abb.: Eurowings (Symbolbild) | 04.10.2022 18:45

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Beitrag vom 06.10.2022 - 18:29 Uhr
> Weil die Kosten höher sind als die Erlöse.

Und woran liegt das?

Weiß ich nicht, wissen Sie es?

Nö, deshalb frage ich ja. Da, wie Sie selbst dargelegt haben, die Bilanzen der EW scheinbar auch nicht aufzufinden sind, weiß ich nichtmal, ob die EW überhaupt unprofitabel fliegt. Woher nehmen Sie diese Info dann eigentlich?

Die Ergebnisse der EW finden Sie in den Geschäftsberichten des LH Konzerns, da finden Sie aber keine Bilanzen der Eurowings in denen man "immer noch Folgekosten der SXD/EW Langstrecke" findet, wie @h behauptet hat. Das ist einfach nur nicht belegbares Geschwurbel von @h.
Wenn Sie sich für die Ergebnisse der EW interessieren:
2021: -230 Millionen Euro
2020: -703
2019: -174
2018: -231

Warum sollte man sich denn Ihrer Meinung nach von einem solchen Verlustbringer nicht trennen? Ich bin sicher Easyjet, Ryanair und Wizz können das besser.
Oder haben Sie eine Idee, wie EW Gewinne erwirtschaften kann?

Das ist ganz einfach, die SXD Langstrecke war immer in der EW Bilanz, das wurde in Internen Schreiben/Webcasts erwähnt. Discover macht übrigens auch Verluste.
EW muss jetzt einfach mal in Training und neues Personal investieren, dann klappt das auch mit dem Gewinn.
Laut Management sind es der hohe Kerosinpreis und die Streichungen auf Grund des Personalmangels, die dieses Jahr zum Verlust beitragen. Der Avion Wetlease ist auch eine teure Kostenfalle gewesen, sehr ineffiziente Ops und turnarounds, dazu kommt noch, dass die schlecht gewarteten Flieger andauernd kaputt sind.

Gibt es dafür auch Quellen für Ihre Thesen (außer Ihrem Bruder, der bei EW fliegt) oder hat das die gleiche Qualität wie die Sache mit der Bilanz der EW, wo das Sie das Thema Folgekosten gelesen haben. Diese Bilanz könnten Sie ruhig mal verlinken. Sie sind da bisher auch keine Hilfe.

Beitrag vom 06.10.2022 - 15:49 Uhr
Weil die Kosten höher sind als die Erlöse.

Und woran liegt das?

Weiß ich nicht, wissen Sie es?

Nö, deshalb frage ich ja. Da, wie Sie selbst dargelegt haben, die Bilanzen der EW scheinbar auch nicht aufzufinden sind, weiß ich nichtmal, ob die EW überhaupt unprofitabel fliegt. Woher nehmen Sie diese Info dann eigentlich?

Die Ergebnisse der EW finden Sie in den Geschäftsberichten des LH Konzerns, da finden Sie aber keine Bilanzen der Eurowings in denen man "immer noch Folgekosten der SXD/EW Langstrecke" findet, wie @h behauptet hat. Das ist einfach nur nicht belegbares Geschwurbel von @h.
Wenn Sie sich für die Ergebnisse der EW interessieren:
2021: -230 Millionen Euro
2020: -703
2019: -174
2018: -231

Warum sollte man sich denn Ihrer Meinung nach von einem solchen Verlustbringer nicht trennen? Ich bin sicher Easyjet, Ryanair und Wizz können das besser.
Oder haben Sie eine Idee, wie EW Gewinne erwirtschaften kann?

Das ist ganz einfach, die SXD Langstrecke war immer in der EW Bilanz, das wurde in Internen Schreiben/Webcasts erwähnt. Discover macht übrigens auch Verluste.
EW muss jetzt einfach mal in Training und neues Personal investieren, dann klappt das auch mit dem Gewinn.
Laut Management sind es der hohe Kerosinpreis und die Streichungen auf Grund des Personalmangels, die dieses Jahr zum Verlust beitragen. Der Avion Wetlease ist auch eine teure Kostenfalle gewesen, sehr ineffiziente Ops und turnarounds, dazu kommt noch, dass die schlecht gewarteten Flieger andauernd kaputt sind.
Und nochmal in diesem Streik geht es nicht darum mehr Geld für weniger Arbeit zu bekommen.
Beitrag vom 06.10.2022 - 15:37 Uhr
Nein, weil es keine Bilanz der EW gibt!

Dann macht es das ja noch schwieriger, nachzuvollziehen, wie eine EW performt und warum.

Warum auch? Verluste sind Verluste.
Würden Sie auch so argumentieren, wenn eine Discover Verluste ausweisen würde? Oder wäre das dann die Wahrheit?

Nur muss man sich auch anschauen, warum Verluste entstehen. Die Zahl an sich ist wenig aussagekräftig.

Sie können ja auch noch weiter zurück gehen. Eurowings kostet nur Geld.

Hehe, Fangfrage: was kostet Geld? Eurowings oder die ständigen Experimente der LH, mal so und mal so ein Modell auszuprobieren?

Deswegen weist man ja auch noch das bereinigte operative Ergebnis aus, damit man Äpfel mit Äpfeln vergleichen kann. Noch präziser wird es, wenn das Ergebnis excl. Fuel ausgewiesen wird. Dann weiß man wirklich, ob es sich rechnet.
Viele Zahlen dazu können Sie im GB unter Geschäftsfeld Eurowings nachschauen. Da steht, wie die CASK sind und wie sie sich zusammensetzen. Das könnten Sie dann direkt mit denen der Ryanair vergleichen. Da bekommt man eine Idee, wo die Unterschiede liegen.


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