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DFS bescheinigt Deutschland schleppende Erholung

Passagiere am BER
Passagiere am BER, © FBB

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LANGEN - Der Luftverkehr in Deutschland hat sich auch im vergangenen Jahr nur langsam vom Corona-Schock erholt. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) und weitere Institutionen kontrollierten rund 2,636 Millionen Flugbewegungen, wie die bundeseigene Gesellschaft am Dienstag in Langen auf Anfrage berichtete.

Das waren zwar knapp 58 Prozent mehr als 2021, aber im europäischen Vergleich hinkt der deutsche Luftraum hinterher. 2019 waren rund 3,33 Millionen Flugbewegungen registriert worden.

Nach einem Vergleich der Flugsicherheitsorganisation Eurocontrol entwickelte sich der Luftverkehr in Deutschland 2022 mit am langsamsten.

Die Zahl der Flüge liege immer noch 25 Prozent unter dem Niveau des letzten Jahres vor der Corona-Krise, hatte die Organisation berichtet. In Europa insgesamt lag der Jahreswert 17 Prozent unter dem Rekordjahr.

Europaweit die größten Verkehrsverluste erlitten die Flughäfen Düsseldorf und München. Auch Hamburg und Frankfurt fanden sich laut Eurocontrol unter den acht Flughäfen mit der schwächsten Verkehrsentwicklung. Hintergrund waren Personalprobleme beim Neustart nach Lockerungen der Pandemiebestimmungen. Die Fluggesellschaften mussten ihre Flugpläne reduzieren, um den Betrieb stabil zu halten.
© dpa-AFX | Abb.: DFS | 10.01.2023 15:17


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