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Frankreich vor neuer Streikwelle

Paris Charles de Gaulle Airport
Paris Charles de Gaulle Airport, © Paris Charles de Gaulle Airport

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PARIS - Streiks gegen eine Rentenreform werden am Freitag den Verkehr in Frankreich einschränken. Fluggesellschaften sollen massiv Flüge streichen.

Die Streikwelle gegen die geplante Rentenform in Frankreich ebbt nicht ab. Wegen der angekündigten Aktionen hat die französische Flugsicherung Airlines für Freitag zur Streichung von 30 Prozent der geplanten Flüge aufgefordert. Auch im Schienenverkehr werden erhebliche Behinderungen erwartet.

Frankreichs Mitte-Regierung will das Renteneintrittsalter schrittweise von 62 auf 64 Jahre anheben. Außerdem soll die Zahl der nötigen Einzahlungsjahre für eine volle Rente schneller steigen. Die Gewerkschaften halten das Projekt für ungerecht und brutal.

Derzeit liegt das Renteneintrittsalter bei 62 Jahren. Tatsächlich beginnt der Ruhestand im Schnitt aber später: Wer nicht lang genug eingezahlt hat, um Anspruch auf eine volle Rente zu haben, arbeitet länger. Mit 67 Jahren gibt es dann unabhängig von der Einzahldauer Rente ohne Abschlag - dies will die Regierung beibehalten. Die monatliche Mindestrente will sie auf etwa 1200 Euro hochsetzen.

Die Gewerkschaften forderten, im Rentenstreit zügig von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfangen zu werden. Regierungssprecher Olivier Véran versicherte, die Tür stehe offen. Der Gesetzestext sei aber derzeit im Senat, dem Oberhaus des französischen Parlaments. Macron respektiere die Institutionen, sagte Véran.
© dpa-AFX, aero.de | 23.03.2023 12:03


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