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Lufthansa wartet bei TAP auf Signal aus Lissabon

TAP Air Portugal Airbus A330-900
TAP Air Portugal Airbus A330-900, © Airbus

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FRANKFURT - Lufthansa wird sich nach dem Einstieg bei ITA Airways nicht direkt in die nächste Übernahme stürzen - und bei TAP Air Portugal zunächst eine klare Linie der politischen Entscheider abwarten. Konzernchef Carsten Spohr will in Brüssel stärker für Zusammenschlüsse im europäischen Airlinesektor werben.

Lufthansa und Italien sind sich handelseinig: Lufthansa wird im ersten Zug 41 Prozent der Alitalia-Nachfolgeairline ITA Airways übernehmen, in zwei weiteren Schritten kann Lufthansa Optionen für eine Komplettübernahme ziehen.

Der Deal muss noch die EU-Kommission passieren. "Wir bringen (den Deal, Red). jetzt durch die europäischen Instanzen", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr vor Beginn der Jahreskonferenz des Weltairlineverbands IATA in Istanbul vor Medienvertretern in Istanbul.

An einer weiteren Konsolidierung des europäischen Airlinemarkts führt laut Spohr kein Weg vorbei - nur so könnten europäische Flugkonzerne gegen die globale Konkurrenz bestehen.

Lufthansa will ITA möglichst schnell aus dem Bündnis Skyteam lösen und in die Star Alliance einspannen. Zumindest diesen Schritt könnte sich Lufthansa bei TAP Air Portugal sparen - die Airline ist bereits Bündnispartner und soll es auch bleiben.

"In Portugal wird noch darüber gestritten, wie die Privatisierung ablaufen soll", sagte Spohr vor Medienvertretern in Istanbul. "Es soll keine 100-Prozent-Privatisierung werden." Neben Lufthansa gelten auch der British-Airways-Konzern IAG und Air France-KLM als potenzielle Bieter für TAP.

Die Regierung hatte im April eine Unternehmensbewertung für TAP in Auftrag gegeben, zuletzt aber klargestellt, einige Anteile dauerhaft selbst als strategische Beteiligung halten zu wollen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 05.06.2023 06:42

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Beitrag vom 05.06.2023 - 22:35 Uhr
Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen, wenn genügend Maschinen in Summe zusammenkommen, um eine ausreichende Teilflotte zu haben. So hat man immerhin die Chance, die Flugzeuge theoretisch nach Streckenprofile und Nachfragen einzusetzen.
Beitrag vom 05.06.2023 - 10:58 Uhr
Würde es bei TAP auch zu einem LH Einstieg kommen, dann hätte der A330neo doch wohl seinen Platz im Konzern da ITA, TAP und perspektivisch Brussels dann A330neo fliegen könnten. AUA 787, Swiss bleibt bei Airbus + 777 und DLH hat wie immer alles was fliegt :D


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