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Merz: Europa braucht unabhängigen Zugang zum Weltall

Ariane 6
Ariane 6, © Esa

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BERLIN - Angesichts der Entwicklungen in der US-Politik zeigt sich Unions-Kanzlerkandidat Merz besorgt. Er unterstreicht die Notwendigkeit, dass Europa im Bereich der Luft- und Raumfahrt unabhängig ist.

Angesichts der neuen US-Außenpolitik hat Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz die Bedeutung eines unabhängigen europäischen Zugangs zum Weltall betont.

"Ich sehe diese Unabhängigkeit seit einigen Wochen und vielleicht sogar seit einigen Tagen noch dringlicher als vorher", sagte Merz bei einem Besuch des Raumfahrtunternehmens OHB in Bremen. "Das Thema Luft- und Raumfahrt ist aus meiner Sicht eines der wichtigsten strategischen Themen, die wir politisch neu betrachten und bewerten müssen."

Aufklärungs- und Wettersatelliten seien Bereiche, die in größerer eigener Verantwortung in Europa vorangetrieben werden müssten. Dabei setze er auch auf die vorhandenen Kompetenzen in Deutschland. "Es ist für uns politisch, strategisch von großer Bedeutung, Aufklärungssatelliten, Wettersatelliten aus eigener Fähigkeit heraus entwickeln und in den Orbit, in den Weltall, bringen zu können."

Die nächste ESA-Ministerratskonferenz - das ist das oberste Gremium der Europäischen Weltraumorganisation - findet im November in Bremen statt. Dort sollen die zukünftigen europäischen Raumfahrtprojekte und deren finanzielle Ausstattung beschlossen werden.
© dpa | 20.02.2025 12:29


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