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Emirates verbindet ab Dezember 2026 den BER mit ihrem Drehkreuz Dubai. Das meldet "Bloomberg" unter Berufung auf eingesehende Unterlagen.
Eine Bestätigung steht aus, die VAE hatten sich laut Kreisen zuletzt aber wieder intensiver um eine Lockerung des Luftfahrtabkommens mit Deutschland aus den 1990er Jahren für Emirates bemüht.
Emirates darf unter bisherigen Regeln maximal vier deutsche Flughäfen bedienen. Eine Preisgabe eines anderen deutschen Zielflughafens - Frankfurt, München, Düsseldorf oder Hamburg - zugunsten einer BER-Strecke stand für Emirates nie zur Debatte. 2022 hatte die damalige Bundesregierung eine Lockerung des Abkommens noch abgelehnt.
Der neue Emirates-Vorstoß erfolgte mit Rückendeckung der deutschen Flughafen-Lobby, derzeit unter Vorsitz von BER-Chefin Aletta von Massenbach. Der Branchenverband ADV hatte sich Ende Dezember 2025 für "neue beziehungsweise erweiterte Luftverkehrsabkommen mit Drittstaaten" ausgesprochen - und sich damit gegen Lufthansa positioniert.
Lufthansa sieht ungleichen Wettbewerb
Transitströme über Golf-Drehkreuze trocknen das Asiennetz von Lufthansa seit Jahren aus. Ein erweiterter Marktzugang für Emirates ist für den Konzern ein rotes Tuch.
Lufthansa würde Konzessionen für Golfairlines lieber schleifen und übt regelmäßig Kritik am EU-Abkommen CATA mit Katar, das Flugbegrenzungen für Qatar Airways in der EU quasi auflöste.
"Aufgrund der schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe muss das EU-Katar-Luftverkehrsabkommen umgehend ausgesetzt werden", forderte Lufthansa 2025 - und: "Zukünftige Reformen sowie Neuabschlüsse von Luftverkehrsabkommen müssen auf klaren Schlüsselkriterien basieren: Wettbewerbsneutralität, Reziprozität und wirksame Sanktionen."
Im politischen Lager konnte Lufthansa für diese Position auf Unterstützung aus Bayern und Hessen zählen - beide Länder warnten die Bundesregierung zuletzt eindringlich vor einer Schwächung der Lufthansa-Interkontdrehkreuze München und Frankfurt durch erweiterte Flugrechte für Airlines aus Drittstaaten.
© aero.de | Abb.: Emirates, Boeing | 30.01.2026 13:55







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