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Drohne stoppt Flugbetrieb in Hannover
HANNOVER - Wegen einer Drohne in der Einflugschneise ist der Flugbetrieb am Flughafen Hannover kurzzeitig ausgesetzt worden.
Am Mittwochabend mussten zwischen 18.30 Uhr und 19.00 Uhr zwei Flugzeuge auf ihre Landung warten, wie eine Sprecherin des Flughafens auf Nachfrage mitteilte. Zuerst hatte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet.
Der Pilot eines Kleinflugzeugs hatte die Drohne beim Anflug in rund 500 Metern Höhe über Isernhagen bemerkt - deutlich höher als erlaubt. Die Polizei ermittelt nun strafrechtlich wegen einer möglichen Gefährdung des Luftverkehrs, wie ein Sprecher mitteilte. Nach seinen Angaben gibt es bislang jedoch nur wenige Anhaltspunkte zum Besitzer der Drohne. Die Beamten setzen daher auf Hinweise von Zeugen.
Strenge Regeln in KontrollzoneNach Angaben des Flughafens Hannover gilt in einem Umkreis von 1,5 Kilometern um den Flughafen ein absolutes Flugverbot für Drohnen. Verstöße können demnach als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gewertet und mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. In der weiteren Kontrollzone rund um den Flughafen dürfen Drohnen lediglich unter Sichtbedingungen und bis zu einer Höhe von 50 Metern betrieben werden.
© dpa | 11.09.2025 19:56
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Beitrag vom 12.09.2025 - 19:30 Uhr
Strenge Regeln in Kontrollzone
Nach Angaben des Flughafens Hannover gilt in einem Umkreis von 1,5 Kilometern um den Flughafen ein absolutes Flugverbot für Drohnen. Verstöße können demnach als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gewertet und mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden
Wenn wir uns weiter mit Papiertigerverordnungen beschäftigen dürfte das Drohnenproblem weiter eskalieren. Gegendrohnen mit ständiger Flugbereitschaft hätten schon längst an allen Airports stationiert werden müssen. Das ist sicher billiger als den Flugbetrieb zu sperren.
Beitrag vom 12.09.2025 - 10:19 Uhr
Die Propeller der fehlgeleiteten Drohne werden sich heillos verheddern, die Drohne wird abstürzen, ohne abei aber komplett zerstört zu werden. So lassen sich die Verursacher lassen leichter finden.
Die Drohne muss dabei nicht abstürzen. Eine ausreichend große Polizeidrohne könnte ein Netz mit Leine abschießen und die Drohne einfach flugunfähig im Netz abschleppen.
Was aber noch besser wäre, wenn die Polizeidrohne einfach einen starken Störsender an Bord hätte. Dann gehen kommerzielle Drohnen in den Home-Modus über und fliegen zu ihrem Startplatz zurück. Dort steht auch meist der Pilot.
Dieser Beitrag wurde am 12.09.2025 10:51 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.09.2025 - 20:46 Uhr
Abschiessen von Drohnen geht in einem solchen Umfeld leider schlecht. Wann aber endlich legt sich die Polizei eigene, schnelle Drohnen zu, die über den gesichteten Drohnen ein Netz abwerfen können? Die Propeller der fehlgeleiteten Drohne werden sich heillos verheddern, die Drohne wird abstürzen, ohne abei aber komplett zerstört zu werden. So lassen sich die Verursacher lassen leichter finden.
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Nach Angaben des Flughafens Hannover gilt in einem Umkreis von 1,5 Kilometern um den Flughafen ein absolutes Flugverbot für Drohnen. Verstöße können demnach als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gewertet und mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden
Wenn wir uns weiter mit Papiertigerverordnungen beschäftigen dürfte das Drohnenproblem weiter eskalieren. Gegendrohnen mit ständiger Flugbereitschaft hätten schon längst an allen Airports stationiert werden müssen. Das ist sicher billiger als den Flugbetrieb zu sperren.
Die Drohne muss dabei nicht abstürzen. Eine ausreichend große Polizeidrohne könnte ein Netz mit Leine abschießen und die Drohne einfach flugunfähig im Netz abschleppen.
Was aber noch besser wäre, wenn die Polizeidrohne einfach einen starken Störsender an Bord hätte. Dann gehen kommerzielle Drohnen in den Home-Modus über und fliegen zu ihrem Startplatz zurück. Dort steht auch meist der Pilot.
Dieser Beitrag wurde am 12.09.2025 10:51 Uhr bearbeitet.