Triebwerkswartung
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Rolls Royce plant Ausbau des Werks in Brandenburg

Rolls-Royce in Dahlewitz
Rolls-Royce in Dahlewitz, © Rolls-Royce plc

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DAHLEWITZ - Das Rolls-Royce-Werk in Brandenburg soll nach dem Willen der Landesregierung und des Unternehmens zu einem Schlüsselstandort der europäischen Luftfahrtindustrie werden. Die Kapazitäten für die Wartung des 787-Triebwerks Trent 1000 will Rolls-Royce in Dahlewitz ausbauen.

Ministerpräsident Dietmar Woidke, der Rolls-Royce-Chefstratege Dominic Horwood und der Chef von Rolls-Royce Deutschland, Dirk Geisinger, unterzeichneten eine Absichtserklärung zum Ausbau des Standorts Dahlewitz in Blankenfelde-Mahlow. Woidke besucht für mehrere Tage Großbritannien.

"Die Entscheidung von Rolls-Royce, seine Zukunft weiterhin eng mit Dahlewitz und dem Land Brandenburg zu verbinden, ist ein starkes Signal für unseren Industriestandort", sagte Woidke nach Angaben der Staatskanzlei. Horwood sagte, es gehe darum, bestehende Triebwerksprogramme umzusetzen und Positionen auf zivilen und militärischen Plattformen der nächsten Generation zu gewinnen.

Neue Halle ist geplant

In der Absichtserklärung vereinbaren die Landesregierung und Rolls-Royce unter anderem den geplanten Bau einer neuen Halle für Wartung, Reparatur und Überholung in Dahlewitz sowie für die Fertigung von Triebwerken der Business Aviation. Die Instandhaltung ziviler Großtriebwerke des Typs Trent 1000 soll angesichts steigender Nachfrage ausgebaut werden.

Darüber hinaus prüft Rolls-Royce nach Angaben der Staatskanzlei Optionen für den Standort in Brandenburg für künftige Investitionsentscheidungen. Dabei gehe es um einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung einer neuen Triebwerksgeneration sowie später deren Produktion. Woidke sagte zu, dass die Landesregierung weiter günstige Rahmenbedingungen für Rolls-Royce in Brandenburg schaffe, damit das Unternehmen seine Ziele erreichen könne.

Rolls-Royce will in Brandenburg vom Aufschwung in der Luftfahrt profitieren und sein Geschäft ausbauen. Nach bisherigen Angaben investiert das Unternehmen in diesem Jahr rund 35 Millionen Euro in den Standort Dahlewitz bei Berlin, wo rund 2.500 Menschen arbeiten.
© dpa, aero.de | Abb.: Rolls-Royce, Airbus | 10.11.2025 17:15


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