Weniger als eine Minute vor dem anvisierten Start ist ein geplanter Kurztrip ins All für zwei Deutsche mit einer Rakete von Amazon-Gründer Jeff Bezos vorerst wieder abgesagt worden. Es habe "ein Problem mit unseren eingebauten Überprüfungen vor dem Flug" gegeben, teilte das Unternehmen Blue Origin mit.
Ein neues Startfenster soll sich am Samstag ab 15:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit öffnen.
Es wäre der erste All-Ausflug einer Bezos-Rakete mit zwei Deutschen an Bord gewesen: der frühere Raumfahrt-Ingenieur Hans Königsmann sowie die im Rollstuhl sitzende Michaela Benthaus, Ingenieurin bei der europäischen Raumfahrtbehörde Esa. Sie wäre der erste Mensch, der mit Querschnittslähmung ins All geflogen wäre. Außerdem sollten die US-Unternehmer Joey Hyde, Neal Milch, Adonis Pouroulis und Jason Stansell mit der Rakete "New Shepard" fliegen.
Der etwa zehnminütige und weitgehend automatisierte Ausflug soll die sechs Teilnehmer vom Westen des US-Bundesstaates Texas aus auf eine Höhe von rund 100 Kilometern führen, inklusive einer kurzen Phase der Schwerelosigkeit.
© dpa | 19.12.2025 08:10







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