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Im Schweizer Nobelskirort Crans-Montana sind bei einem Brand in einer Bar in der Silvesternacht mehrere Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche verletzt worden. Das teilte die Polizei des Kantons Wallis mit, die von einem "schwerwiegenden Vorfall" und zahlreichen Betroffenen spricht.
Nach Behördenangaben vom Neujahrsmorgen kamen Dutzende Menschen in dem Inferno ums Leben, rund 100 Personen erlitten schwerste Verletzungen.
Die Tragödie ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 01.30 Uhr in der Bar "Le Constellation". Dort brach ein Brand aus. Nach Medienberichten gingen dem Explosionen voraus. Der Einsatz dauerte nach Polizeiangaben am Vormittag noch an.
Über dem Ort wurde ein Überflugverbot verhängt - die Schweizer Rettungsflugwacht zog nach Aufzeichnungen von "Flightradar24" noch in der Nacht Hubschrauber aus allen Landesteilen in Crans-Montana zusammen.
Augenzeugen in Genf berichteten, dass am Universitätsspital alle paar Minuten Nothubschrauber landeten. Der Skiort ist Luftlinie gut 100 Kilometer entfernt. In Zürich kamen nach Medieninformationen acht Helikopter aus Crans-Montana an.
Rega, Air Glacier und Air Zermatt erhalten Unterstützung vom Zivilschutz des Aostatals - eine italienische Region an der Grenze zur Schweiz: Ein Hubschrauber mit Spezialisten der Bergwacht und medizinischem Personal wurde von den Schweizern erbeten und ist dort seit 6.00 Uhr im Einsatz, wie die italienische Bergwacht mitteilte.
In der Bar sollen mehr als 100 Menschen bei einer Silvesterparty in das neue Jahr gefeiert haben. Ein Rettungsarzt sagte dem Westschweizer Sender RTS, Menschen seien mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.
© dpa, aero.de | Abb.: Rega | 01.01.2026 09:56







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