Geografische Verbotszonen
14:40 Uhr

Kommerzielle Anbieter wollen freien Flug für ihre Drohnen

Third Element Aviation
Paketdrohne, © Third Element Aviation

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BERLIN - Der sinnvolle Einsatz kommerzieller Drohnen wird nach Ansicht des Branchenverbands UAV von zu viel Bürokratie erstickt. Antragsprozesse und langwierige Genehmigungsverfahren bedeuteten einen unverhältnismäßigen Aufwand sowohl für die Industrie als auch für die Behörden.

"Die Lieferung eines dringend benötigten Medikaments vom Lager in ein Dorf dauert oft nur wenige Minuten. Das darf keinen Genehmigungsaufwand von vielen Stunden verursachen", sagte der Vorstandschef der Association for Unmanned Aviation (UAV), Gerald Wissel.

Besonders in der Kritik stehen Regelungen in der Luftverkehrsordnung, die den Überflug beispielsweise von Straßen, Wohngrundstücken, Naturschutzgebieten oder Badeanstalten regeln. Es gebe aktuell in Deutschland 500.000 geografische Gebiete mit Flugeinschränkungen, die bei jeder Genehmigung einzeln berücksichtigt werden müssten, moniert der Verband. Viele der Einschränkungen hätten keinen erkennbaren Nutzen.

Ausnahme statt Regel

Der Verband fordert die Abschaffung aller geografischen Verbotszonen für kommerzielle Drohnen. Sicherheitsrelevante Bereiche, wie beispielsweise Einrichtungen der Bundeswehr, müssten klar definiert werden. Flugeinschränkungsgebiete sollten wie in der bemannten Luftfahrt die Ausnahme und nicht die Regel sein.

Private Drohnen will der Verband zurückdrängen. Sie sollten nur über dem eigenen Grund oder an genehmigten Modellflugplätzen erlaubt sein. Die kommerziellen Geräte sollten zwingend Transponder nach dem europäischen EASA-Standard ADS-L an Bord haben, um den Behörden ein Lagebild im unteren Luftraum zu ermöglichen, ergänzt Wissel. Das erleichtere auch eine Unterscheidung von feindlichen Spionage- oder Stördrohnen.
© dpa-AFX | Abb.: Droniq | 20.01.2026 14:40

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Beitrag vom 20.01.2026 - 15:58 Uhr
Selbstverständlich gehört alles weg, was einem das Geschäft behindert. Parkverbotszonen braucht kein Mensch, irgendwo müssen DHL, UPS & Co. ja parken, auch Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nur unnötige Schikane, wer seine Kinder mit dem Elterntaxi bringt braucht keine Tempo 30 Zonen rings um Schulen. Ich war auch schon immer dafür, dass feindliche Drohnen einen speziellen Transpondercode führen müssten, damit man sie rechtzeitig erkennen kann. Für Stördrohnen kann man problelos einen weiteren Transpondercode einführen. Auch sehe ich nicht ein, dass ich mit meinem Allrad nicht auf privaten Wiesen und Ächern herumfuhrwerken darf. Solche Verbote müssen weg. Überhaupt sollten private PKW von den Strassen verschwinden, die stören richtige Fahrzeuge sowieso nur beim Geldverdienen. Hab'ich noch was vergessen?


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