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Warum besonders Ost-Airports schwächeln

Michael Kretschmer
Flughafen Leipzig/Halle, © Sächsische Staatskanzlei (Archiv)

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LEIPZIG - Sachsen und Sachsen-Anhalt finanzieren die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle noch bis 2030. Während andere Flughäfen boomen, hinken die ostdeutschen Airports dem Vorkrisenniveau weiter deutlich hinterher. Woran das liegt - und was das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt als zentrale Hürden nennt.

Die Weichen sind gestellt: Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen die Zuschüsse für die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden bis 2030 auslaufen lassen. Doch im Passagiergeschäft bleibt weiterhin die große Baustelle.

In Bayern überschritten die drei internationalen Flughäfen im vergangenen Jahr erstmals seit Corona wieder klar die Marke von 50 Millionen Passagieren. Nürnberg meldete ein Plus von 12 Prozent, Memmingen sogar 14,1 Prozent.

Die ostdeutschen Flughäfen hingegen hängen weiter unter dem Vor-Corona-Niveau. Florian Linke, der kommissarische Direktor des Instituts für Luftverkehr am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), erklärt, woran das liegt - und was andere Flughäfen anders machen.

Länder lassen Zuschüsse bis 2030 auslaufen

Vergangenen Dienstag hatten Sachsen und Sachsen-Anhalt angekündigt, ihre finanziellen Hilfen für die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) schrittweise reduzieren zu wollen. Ab 2030 sollen grundsätzlich keine Kompensationszahlungen mehr fließen. Zugleich geht Dresden künftig einen Sonderweg: Sachsen-Anhalt will sich ab 2027 nicht mehr an Zuschüssen für den Standort beteiligen.

Sachsen plant deshalb einen Strukturausgleich und will den Airport ab 2027 bis zunächst 2030 zusätzlich mit jährlich neun Millionen Euro stützen.

Damit wächst der Druck auf die Airports doppelt: Sie sollen ohne staatliche Dauerhilfen auskommen - und gleichzeitig wieder mehr Passagiere anziehen. Warum das im Osten deutlich schwerer gelingt als andernorts, hat nach Einschätzung der Luftverkehrsforscher vor allem strukturelle Gründe.

Entscheidend ist aus Sicht des DLR, dass sich der Luftverkehr nach der Pandemie je nach Geschäftsmodell sehr unterschiedlich erholt hat: Vor allem große Drehkreuze und spezialisierte Low-Cost-Standorte profitieren - genau dort liegen die Unterschiede zu Dresden und Leipzig/Halle.

"Hub-Verkehre" und Low-Cost erholen sich schneller

Das DLR ordnet Leipzig/Halle und Dresden einem Segment zu, das nach Corona besonders unter Druck geraten ist. "Die Erholung verläuft dort schwächer, weil sich in Deutschland vor allem Hub-Verkehre - wie in München - und spezialisierte Low-Cost-Standorte - wie Memmingen - schneller erholt haben als der klassische dezentrale Linienverkehr mit vormals höherem Geschäftsreiseanteil", sagt Linke.

Leipzig/Halle und Dresden hätten vor Corona viele innerdeutsche Linien bedient - ein Segment, das sich nach der Pandemie nur langsam erholt.

Gerade dieses Segment steht nach Corona deutlich stärker unter Druck. Airlines setzten knappe Kapazitäten stattdessen eher dort ein, wo höhere Auslastungen und planbare Erträge winken - etwa im touristischen Segment oder an großen Drehkreuzen.

Weniger Angebot, weniger Ziele, weniger Frequenzen

Die Folgen zeigen sich laut Linke messbar im "deutlich reduzierten Flugangebot, im starken Rückgang des Low-Cost-Verkehrs sowie der geringeren Zahl an Zielen und Frequenzen". Besonders stark sei der Einbruch im Billigflugsegment. "Die DLR-Auswertungen zeigen, dass der Low-Cost-Anteil in Dresden von über 40 Prozent vor Corona auf nur noch rund 6 Prozent in 2025 gesunken ist, in Leipzig von knapp 18 auf unter 10 Prozent", so Linke.

Auch die Daten eines aktuellen DLR-Monitors stützen dieses Bild. Grundlage sind Flugplandaten - verglichen wird eine Referenzwoche im Juli 2025 mit der entsprechenden Juli-Woche 2019. Aktuelle Passagierzahlen für das Gesamtjahr 2025 liegen noch nicht vor. Gegenüber 2019 liegt das Low-Cost-Flugangebot in Dresden um rund 89 Prozent niedriger, in Leipzig um 61 Prozent.

Ein Beispiel für den Rückgang im Billigflugsegment ist der Rückzug von Ryanair. Die irische Airline streicht alle Verbindungen ab Leipzig/Halle und fliegt den Airport seit dem Winterflugplan nicht mehr an. Darunter war auch die zuletzt beliebte Strecke nach London. Ryanair begründete den Schritt mit aus Sicht des Unternehmens zu hohen Abgaben und Gebühren in Deutschland.

Für Leipzig/Halle bedeutet das ein weiter deutlich reduziertes Low-Cost-Angebot - und damit zusätzliche Hürden, um wieder mehr Passagiere an den Standort zu holen.

Warum es die ostdeutschen Flughäfen schwerer haben

Nürnberg profitiert laut Linke "von einem kaufkräftigeren Einzugsgebiet und einer stabileren Nachfragebasis" - und von einem stärker touristisch geprägten Low-Cost-Angebot. Das DLR verweist dabei auch auf Unterschiede im Wohlstand: Das BIP je Einwohner liege in Mittelfranken bei rund 49.100 Euro, in der Region Leipzig bei etwa 36.200 Euro. Für Dresden und Leipzig/Halle erschwere das die Rückkehr zu mehr Passagierverkehr zusätzlich.

Konkurrenz durch Berlin und Prag?

Hinzu kommt der Wettbewerb mit größeren Flughäfen. Vor allem Dresden liegt in Reichweite des Hauptstadtflughafens BER und des Airports Prag, die ein deutlich breiteres Angebot haben. "Der Wettbewerb durch größere Flughäfen wie BER und Prag dürfte grundsätzlich relevant sein, insbesondere für preis- und angebotsorientierte Passagiere", erklärt Linke.

Allerdings sei die Datenlage zu dünn, um daraus harte Abflusszahlen abzuleiten. Heißt: Der Effekt wird vermutet und ist plausibel - lässt sich aber aktuell nicht sauber beziffern.

Was müsste passieren, damit die Zahlen wieder wachsen?

Für eine Rückkehr Richtung Vor-Corona-Niveau sieht Linke einen zentralen Hebel bei den Kostenbedingungen. "Neben einem verkehrspolitisch kaum beeinflussbaren Wirtschaftsaufschwung wären aus Angebotssicht niedrigere Entgelte und Kosten für Airlines ein zentraler Hebel."

Zudem nennt der DLR-Direktor eine klare strategische Stoßrichtung: "Besonders wirksam wäre zudem eine gezielte Rückgewinnung von Low-Cost- und touristischen Verkehren sowie ein stärkeres Destinationsmarketing."

Der Befund ist damit auch eine Antwort auf die politische Debatte: Selbst, wenn die Flughäfen sparen - ohne neues Angebot und ohne ein stimmiges Marktprofil könnte es schwer werden, die Passagierbasis wieder auf frühere Werte zu heben.
© dpa, aero.de | Abb.: Flughafen Dresden | 25.01.2026 10:23

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Beitrag vom 27.01.2026 - 14:40 Uhr
@ KonTRA77:
Also wenn es schon so (nicht luftfahrtbezogen) politisch werden soll:

Mein Post war nicht ausdrücklich politisch, ich habe nur geschildert, wie im Ausland teilweise über Deutschland berichtet wird. Da wird genauso wenig differenziert, wie es auch deutsche Politiker tun. Aber Aussagen, man solle an der Grenze auf Migranten schießen sind ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse.

1. Es gibt in Ostdeutschland definitiv keinen Fremdenhass; es gibt nur eine starke Ablehnung des staatlich subventionierten Zuzugs in die Sozialsysteme- von Menschen, die hier abgreifen und nicht arbeiten wollen und zum Beispiel ihren Israelhass oder ihre Verachtung unserer Lebensweise möglichst lautstark ausleben wollen.

Und sorry, dass ist Bullshit. Bevor rechte oder linke Gesinnungsgenossen ihre Gegner durch die Straßen hetzen wird nicht gefragt, ob sie Lohnsteuer bezahlen oder nicht. Wenn eine alte Frau mit Herzkasper es ablehnt von einem schwarzen Rettungssanitäter angepackt zu werden, dann ist das Fremdenhass und da hilft auch nicht ihr Euphemismus oder die ständigen Relativierungsversuche entsprechend gesinnter Parteien.

Die 'alte Frau' oder andere Personen mit ähnlichen Aktionen lassen sich mit Sicherheit auch im übrigen Teil Deutschlands finden. Passt aber in Bezug auf den Osten eben immer ganz gut... . Eine Verallgemeinerung auf den Großtteil der Menschen hier (ich lebe seit Sommer 2025 in Sachsen) ist aber zu plakativ.

Entschuldigung, aber an welcher Stelle habe ich verallgemeinert. Ich habe geschrieben, dass im Ausland über den Osten als Nazihochburg berichtet wird und habe dann von einer Dame geschrieben, die im Großraum Ulm die Behandlung durch einen farbigen Rettungssanitäter ablehnt.

>
Sie haben Recht, im Osten gibt es prozentual viel weniger ausländische AN als z.B. in NRW, BW etc..
Was sicher aber auch daran liegt das es
a. weniger attraktive Jobs als z.B. in Bayern gibt
b. Natürlich auch solche (falschen) Verallgemeinerungen (s.o.) zur Kenntnis genommen und bei der Ortswahl berücksichtigt werden.

3. Wenn das mit dem "Klatschfernsehen im Ausland" wirklich so wäre, dann müssten ja linksgrünlinke Touristen aus ganz Europa in Massen gerade besonders nach Leipzig strömen und dort angenehme Nachmittage mit ihren Gesinnungsgenossen in Connewitz verbringen, oder? Aber die kommen wohl eher in Bussen als mit dem Flieger...

Was ist das für eine Logik? Ausländisches Fernsehen berichtet, dass gerade im Osten Deutschlands wieder Nazis und Faschisten auf dem Vormarsch sind und Ausländern geraten wird dort nicht hinzu gehen und das soll Linke anziehen???

Das aber diese 'Berichterstattung' in Boulevard Medien daran 'Schuld' ist, das LEJ und DRE zu wenig Flugbewegungen haben, wage ich doch stark ich zu bezweifeln.

Ich schrieb es gibt outbound und inbound Flüge, Leute die vom Osten in die weite Welt fliegen wollen oder solche, die aus geschäftlichen oder touristischen Gründen in den Osten fliegen. Und zu letzterem vermeldete ich, dass dies durch ausländische Berichterstattung ggf. abgewürgt wird.
Und jetzt wird es politisch, denn den Fremdenhass korrelieren viele mit der AFD und steigende Zustimmungswerte für die AFD könnte dann auch mit steigenden Fremdenhass korrelieren, vor allem in eine polarisierenden Boulevardpresse.

Ich bleibe dabei:
2 Airports sind, sowohl für Outbound als auch Inbound für so ein kleines Bundesland wie Sachsen einfach zu viel.

Damit auch Sie verstehen, was ich meine, ein kleines Beispiel, wie Berichterstattung von ausländischen Medien aussieht.
Da muss Greg Bovino nur einen Mantel tragen, der einem deutschen Mantel aus der 30er/40er Jahren ähnelt und schon wird er "Gesstapo-Greg" oder "Feldherr Bovino" und das liest man in der Bild, der Süddeutschen und vielen anderen deutschen Zeitungen.... Also wir können das auch, denn eine Nachricht, die nicht polarisierend ist, erzielt heutzutage leider keine Auflage mehr.

Das ist leider eine sehr zutreffende Analyse!
Beitrag vom 27.01.2026 - 11:39 Uhr
@ KonTRA77:
Also wenn es schon so (nicht luftfahrtbezogen) politisch werden soll:

Mein Post war nicht ausdrücklich politisch, ich habe nur geschildert, wie im Ausland teilweise über Deutschland berichtet wird. Da wird genauso wenig differenziert, wie es auch deutsche Politiker tun. Aber Aussagen, man solle an der Grenze auf Migranten schießen sind ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse.

1. Es gibt in Ostdeutschland definitiv keinen Fremdenhass; es gibt nur eine starke Ablehnung des staatlich subventionierten Zuzugs in die Sozialsysteme- von Menschen, die hier abgreifen und nicht arbeiten wollen und zum Beispiel ihren Israelhass oder ihre Verachtung unserer Lebensweise möglichst lautstark ausleben wollen.

Und sorry, dass ist Bullshit. Bevor rechte oder linke Gesinnungsgenossen ihre Gegner durch die Straßen hetzen wird nicht gefragt, ob sie Lohnsteuer bezahlen oder nicht. Wenn eine alte Frau mit Herzkasper es ablehnt von einem schwarzen Rettungssanitäter angepackt zu werden, dann ist das Fremdenhass und da hilft auch nicht ihr Euphemismus oder die ständigen Relativierungsversuche entsprechend gesinnter Parteien.

Die 'alte Frau' oder andere Personen mit ähnlichen Aktionen lassen sich mit Sicherheit auch im übrigen Teil Deutschlands finden. Passt aber in Bezug auf den Osten eben immer ganz gut... . Eine Verallgemeinerung auf den Großtteil der Menschen hier (ich lebe seit Sommer 2025 in Sachsen) ist aber zu plakativ.

Selbst in der Provinz gibt es ja ausländische Krankenschwestern, Busfahrer, Handwerker. Alles Andere ist frei erfunden und auch nicht belegbar.

Erstens haben Sie die Ärzte vergessen und zweitens, nur weil es noch einige Ausländer gibt, die dort arbeiten, heisst nicht, dass diese von einer größeren Bevölkerungsgruppe im Irrglauben abgelehnt werden, dass es noch Biodeutsche gäbe, die deren Arbeiten machen wollen oder können.
>
Sie haben Recht, im Osten gibt es prozentual viel weniger ausländische AN als z.B. in NRW, BW etc..
Was sicher aber auch daran liegt das es
a. weniger attraktive Jobs als z.B. in Bayern gibt
b. Natürlich auch solche (falschen) Verallgemeinerungen (s.o.) zur Kenntnis genommen und bei der Ortswahl berücksichtigt werden.

3. Wenn das mit dem "Klatschfernsehen im Ausland" wirklich so wäre, dann müssten ja linksgrünlinke Touristen aus ganz Europa in Massen gerade besonders nach Leipzig strömen und dort angenehme Nachmittage mit ihren Gesinnungsgenossen in Connewitz verbringen, oder? Aber die kommen wohl eher in Bussen als mit dem Flieger...

Was ist das für eine Logik? Ausländisches Fernsehen berichtet, dass gerade im Osten Deutschlands wieder Nazis und Faschisten auf dem Vormarsch sind und Ausländern geraten wird dort nicht hinzu gehen und das soll Linke anziehen???

Das aber diese 'Berichterstattung' in Boulevard Medien daran 'Schuld' ist, das LEJ und DRE zu wenig Flugbewegungen haben, wage ich doch stark ich zu bezweifeln.

Ich bleibe dabei:
2 Airports sind, sowohl für Outbound als auch Inbound für so ein kleines Bundesland wie Sachsen einfach zu viel.

Damit auch Sie verstehen, was ich meine, ein kleines Beispiel, wie Berichterstattung von ausländischen Medien aussieht.
Da muss Greg Bovino nur einen Mantel tragen, der einem deutschen Mantel aus der 30er/40er Jahren ähnelt und schon wird er "Gesstapo-Greg" oder "Feldherr Bovino" und das liest man in der Bild, der Süddeutschen und vielen anderen deutschen Zeitungen.... Also wir können das auch, denn eine Nachricht, die nicht polarisierend ist, erzielt heutzutage leider keine Auflage mehr.

Das ist leider eine sehr zutreffende Analyse!

Dieser Beitrag wurde am 27.01.2026 11:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.01.2026 - 08:02 Uhr
@ KonTRA77:
Also wenn es schon so (nicht luftfahrtbezogen) politisch werden soll:

Mein Post war nicht ausdrücklich politisch, ich habe nur geschildert, wie im Ausland teilweise über Deutschland berichtet wird. Da wird genauso wenig differenziert, wie es auch deutsche Politiker tun. Aber Aussagen, man solle an der Grenze auf Migranten schießen sind ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse.

1. Es gibt in Ostdeutschland definitiv keinen Fremdenhass; es gibt nur eine starke Ablehnung des staatlich subventionierten Zuzugs in die Sozialsysteme- von Menschen, die hier abgreifen und nicht arbeiten wollen und zum Beispiel ihren Israelhass oder ihre Verachtung unserer Lebensweise möglichst lautstark ausleben wollen.

Und sorry, dass ist Bullshit. Bevor rechte oder linke Gesinnungsgenossen ihre Gegner durch die Straßen hetzen wird nicht gefragt, ob sie Lohnsteuer bezahlen oder nicht. Wenn eine alte Frau mit Herzkasper es ablehnt von einem schwarzen Rettungssanitäter angepackt zu werden, dann ist das Fremdenhass und da hilft auch nicht ihr Euphemismus oder die ständigen Relativierungsversuche entsprechend gesinnter Parteien.

Selbst in der Provinz gibt es ja ausländische Krankenschwestern, Busfahrer, Handwerker. Alles Andere ist frei erfunden und auch nicht belegbar.

Erstens haben Sie die Ärzte vergessen und zweitens, nur weil es noch einige Ausländer gibt, die dort arbeiten, heisst nicht, dass diese von einer größeren Bevölkerungsgruppe im Irrglauben abgelehnt werden, dass es noch Biodeutsche gäbe, die deren Arbeiten machen wollen oder können.

3. Wenn das mit dem "Klatschfernsehen im Ausland" wirklich so wäre, dann müssten ja linksgrünlinke Touristen aus ganz Europa in Massen gerade besonders nach Leipzig strömen und dort angenehme Nachmittage mit ihren Gesinnungsgenossen in Connewitz verbringen, oder? Aber die kommen wohl eher in Bussen als mit dem Flieger...

Was ist das für eine Logik? Ausländisches Fernsehen berichtet, dass gerade im Osten Deutschlands wieder Nazis und Faschisten auf dem Vormarsch sind und Ausländern geraten wird dort nicht hinzu gehen und das soll Linke anziehen???

Damit auch Sie verstehen, was ich meine, ein kleines Beispiel, wie Berichterstattung von ausländischen Medien aussieht.
Da muss Greg Bovino nur einen Mantel tragen, der einem deutschen Mantel aus der 30er/40er Jahren ähnelt und schon wird er "Gesstapo-Greg" oder "Feldherr Bovino" und das liest man in der Bild, der Süddeutschen und vielen anderen deutschen Zeitungen.... Also wir können das auch, denn eine Nachricht, die nicht polarisierend ist, erzielt heutzutage leider keine Auflage mehr.


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