Wartung von Interkontflugzeugen
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Lufthansa Technik zieht neuen Standort in Asien hoch

Lufthansa Technik
Lufthansa Technik, © Lufthansa Technik

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HAMBURG - Lufthansa Technik ist weltweit auf Expansionskurs. Nun baut Lufthansa Technik Philippines, ein Joint Venture zwischen Lufthansa Technik und MacroAsia, die Wartungskapazität für Großraumflugzeuge auf den Philippinen aus - am Clark International Airport entsteht ein neuer Standort.

Lufthansa Technik Philippines zieht einen zweiten Standort auf den Philippinen hoch.

"Der neue Standort wird über 157.000 Quadratmeter groß sein und soll Platz für bis zu neun Großraumflugzeuge bieten", teilte Lufthansa Technik am Dienstag mit. Die Investition "in dreistelliger Millionenhöhe" werde rund 1.200 hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen.

Die Aufnahme der ersten Arbeiten ist für 2028 geplant. Die Anlage in Clark wird die zweite Basis von Lufthansa Technik auf den Philippinen sein und den Betrieb am Standort auf dem Ninoy Aquino International Airport in Manila ergänzen, wo das Unternehmen seit mehr als 25 Jahren präsent ist.

"Zusammen werden beide Standorte ein leistungsstarkes Zentrum für die Wartung, Reparatur und Überholung von Großraumflugzeugen bilden und die Präsenz von Lufthansa Technik im asiatisch-pazifischen Raum stärken", erklärte Lufthansa Technik.

Weltweite Expansion

Die Lufthansa-MRO-Tochter investiert quer über den Globus in Wartungskapazitäten. In einer neuen Werft südlich von Porto will Lufthansa Technik ab 2027 Triebwerksteile und Flugzeugkomponenten instandsetzen.

Ebenfalls 2027 geht in Calgary eine neue Werft in Betrieb - hier wird Lufthansa Technik vornehmlich für Westjet 737-MAX-Triebwerke technisch betreuen. Im US-Teilevertriebszentrum Tulsa läuft ebenfalls eine Millioneninvestition. Auf Malta soll im Herbst 2026 ein weiterer Wartungshangar in Betrieb gehen.

Umsätze steigen, Kosten aber auch

Die Nachfrage nach Wartungs-, Überholungs- und Reparaturleistungen sowie weiteren Produkten von Lufthansa Technik ist ungebrochen hoch.

Im ersten Quartal 2026 zogen Umsatzerlöse der Lufthansa-Tochter um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2,3 Milliarden Euro an, "wobei die Umsatzerlöse aus dem Geschäft mit externen Kunden sogar um 19 Prozent anstiegen", teilte Lufthansa beim letzten Berichtstermin mit.

Materialknappheit am Weltmarkt, Personalknappheit sowie "Kosten für notwendige Qualifizierungsmaßnahmen", hielten das operative Ergebnis von Lufthansa Technik mit 158 Millionen Euro allerdings lediglich auf Vorjahresniveau.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa Technik | 16.06.2026 17:53

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Beitrag vom 17.06.2026 - 15:49 Uhr
Es mag ja sein, dass eine Standort-Diversifizierung auch Vorteile haben kann, aber interessant ist schon, dass die Stagnation des operativen Ergebnisses ausdrücklich mit Kosten für Qualifizierungsmassnahmen begründet werden. Das ist Premium-Futter für rechtsaussen.


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