Ihre für Donnerstagabend geplanten Flüge waren nach starken Schneefällen in der Nacht zum Freitag gestrichen worden - nachdem schon alle Passagiere an Bord und die Flugzeuge startbereit waren, wie ein Sprecher der Lufthansa mitteilte.
Nach Angaben des Münchner Flughafens konnten die Reisenden wegen fehlender Busse und Parkmöglichkeiten am Terminal nicht mehr dorthin zurückkehren - und mussten zwangsläufig in den Flugzeugen ausharren. Zuvor hatte RTL.de darüber berichtet.
Die Schneefälle hatten nach Angaben des Flughafens am Donnerstag über den gesamten Tag für Verspätungen und Ausfälle gesorgt. 100 Flüge seien gestrichen worden. Am Abend hätten einige Flüge Sondergenehmigungen erhalten, um auch noch nach 1.00 Uhr starten zu können - in München gilt normalerweise ein Nachtflugverbot. Wegen des Schnees hätten bereits abgefertigte und startbereite Flüge aber dann doch keine Starterlaubnis bekommen, berichtete ein Lufthansa-Sprecher.
Die Passagiere hätten aber nicht mehr zum Terminal zurückkehren können: "Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Parkmöglichkeiten für Flugzeuge direkt am Terminal belegt und die Buskapazitäten auf den Vorfeldern eingeschränkt", teilte der Flughafen mit.
Fluggäste harren bis zum Morgen in Flugzeugen aus
Fluggäste und Besatzungen konnten die Flugzeuge nicht mehr verlassen und mussten die Nacht im Flugzeug auf dem Vorfeld verbringen. Betroffen waren nach Angaben der Lufthansa neben drei Lufthansa-Flügen nach Singapur, Kopenhagen und Danzig auch zwei Air-Dolomiti-Flüge nach Graz und Venedig. Erst am frühen Morgen fuhren nach Angaben des Lufthansa-Sprechers wieder Busse, die die Passagiere abholten.
Warum keine Busse vorhanden waren, die die Passagiere zum Terminal bringen konnten, konnte der Sprecher der Lufthansa nicht sagen. Für die Organisation der Busse sei der Flughafen zuständig.
Dieser war für weitere Nachfragen zu dem Vorfall zunächst am Sonntag nicht zu erreichen. "Wir bedauern die damit entstandenen Unannehmlichkeiten sehr", teilte ein Sprecher des Flughafens München lediglich mit.
© dpa | 22.02.2026 17:36







Kommentare (1) Zur Startseite
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Fraglich was der Flughafen dann mit den Passagieren auf dem Vorfeld gemacht hätte