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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) geht nach der Zwangsübernachtung von 600 Passagieren in sechs Flugzeugen am Flughafen München hart mit dem Flughafen ins Gericht. Die Flughafenfeuerwehr hätte wohl helfen können.
"Es ist ein Skandal, dass die Feuerwehr nicht alarmiert wurde", sagte Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der DFeuG, der "Bild". "Es gibt extra Rettungstreppen der Feuerwehr, um Passagiere aus den Flugzeugen zu holen. Meines Wissens haben einige der insgesamt 250 Feuerwehrleute eine Einweisung für Notfahrten, um auch Busse vor Ort zu fahren."
Im Gegensatz zur Bundespolizei am Flughafen München war die Flughafenfeuerwehr über die Lage auf dem Vorfeld in der Nacht von Donnerstag auf Freitag offenbar nicht informiert.
Flughafen und Lufthansa, die das T2 gemeinsam betreiben, zeigen sich zerknirscht. Die Situation sei "kaum nachvollziehbar" und "umzumutbar", teilten die Pressestellen der Unternehmen bereits am Montag mit. Lufthansa will die Passagiere entschädigen.
Der Flughafen vermutet "Defizite bei der Kommunikation" und will die Prozesskette überprüfen. Parallel hat die Staatsanwaltschaft Landshut ein Prüfverfahren zu den Vorgängen eingeleitet.
© aero.de | Abb.: FMG | 26.02.2026 13:13







Kommentare (17) Zur Startseite
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Die Passagiere evakuieren soll gerüchteweise zum primären Leistungsumfang einer Flughafenfeuerwehr gehören.
Aber nicht in einer solchen Situation.
Es gab keinen Notfall, keine drohende Katastrophe oder Gefahr für Leib und Leben.
Die Passagiere evakuieren soll gerüchteweise zum primären Leistungsumfang einer Flughafenfeuerwehr gehören.