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Der Iran-Krieg strahlt auf Wizz Air aus. Die Airline rechnet durch die neue Nahost-Krise mit einem negativen Effekt von 50 Millionen Euro auf das Nettoergebnis für das laufende Geschäftsjahr 2026, teilte Wizz Air mit.
Rund ein Drittel der Belastung steht laut Wizz Air in unmittelbarem Zusammen mit notwendigen Flugstreichungen, die Airline preist zudem "makroökonomische" Auswirkungen des Kriegs in den neuen Ausblick ein.
Die erst Ende Januar angegebene Prognose mit einem Ergebniskorridor von 25 Millionen Euro Verlust bis 25 Millionen Gewinn ist damit überholt, Aktien von Wizz Air brachen vergangene Woche ein.
Wizz Air ist in Nahost-Märken wesentlich stärker vertreten als die unmittelbaren Wettbewerber Ryanair und Easyjet.
Der ungarische Günstigflieger hatte nach anhaltenden Verlusten 2025 zwar bei seinem Ableger Wizz Air Abu Dhabi die Reißleine gezogen, setzt in der Region aber umso stärker auf Israel.
Mit 1,2 Millionen Fluggästen war Wizz Air 2025 der viertgrößte Fluganbieter in Tel Aviv - für 2026 hat Wizz Air nach Medieninformationen mehr als 1,7 Millionen Sitze in Tel Aviv angemeldet und würde damit zum zweitgrößten Fluganbieter am Flughafen nach El Al aufsteigen.
Wizz Air werden zudem Pläne für eine Basis in Tel Aviv nachgesagt, nachdem Israel ab 2026 auch ausländischen Airlines die Stationierung von Flugzeugen im Land unter bestimmten Voraussetzungen erlauben will.
© aero.de | 09.03.2026 06:41







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