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Ufo erhöht den Druck auf Lufthansa. Die Flugbegleitergewerkschaft hat am Freitag bei Lufthansa und Lufthansa Cityline Urabstimmungen für diese Wochen angkündigt.
Mit Lufthansa ist ein neuer Manteltarifvertrag offen. Die Vorstellungen über künftige Dienstregeln für die Flugbegleiter der Mainline zwischen Unternehmen und Gewerkschaft liegen laut Ufo aber noch "Lichtjahre" auseinander.
Demnach drängt Lufthansa auf eine höhere Crewproduktivität und will Einsätze stärker als bisher an saisonalen Nachfrageschwankungen ausrichten können. Die Gewerkschaft warf Lufthansa nach dem letzten Termin zu Monatsbeginn vor, eine "harte Linie" zu fahren - und erklärte Verhandlungen jetzt für gescheitert.
Parallel ruft Ufo nach einem Warnstreik im Februar die Flugbegleiter bei Cityline an die Urnen. Lufthansa fährt die Regionalairline runter und lagert die Netzaufgaben in das günstigere AOC von City Airlines aus, Ufo fordert einen tarifvertraglich abgesicherten Sozialplan für die Cityline-Kabine.
Ufo: Weiterer Warnstreik bei Cityline sinnlos
"Von Seiten der CLH ist zu unseren Forderungen zu einem solchen weiterhin keine Bewegung in unsere Richtung zu erkennen", teilte Ufo am Freitag mit. Daher sehe man in einem "weiteren Warnstreik keinen Sinn" und werde noch in dieser Woche eine Urabstimmung einleiten.
An der Schwelle zum Sommerflugplan laufen Lufthansa auch im Cockpitbereich Tarifverhandlungen aus dem Ruder. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte vergangene Woche ihre Mitglieder bei Cityline zu einem eintägigen Streik um höhere Gehälter aufgerufen. Bei Lufthansa und Lufthansa Cargo streikte Cockpit für zwei Tage - hier geht es um Betriebsrenten.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 16.03.2026 11:15







Kommentare (1) Zur Startseite
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Obwohl man den Streikgrund nach einem abgesicherten Sozialplan bei der Cityline anders als bei die DLH-Piloten noch nachvollziehen kann, auch wenn Sie jetzt von dem Ast fallen, den sie sich über die Zeit selber abgesägt haben.