Viele Tote in Kolumbien
Älter als 7 Tage

Militärflugzeug mit über 120 Menschen abgestürzt

US Navy C-130
Lockheed C-130, © DVIDS

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PUERTO LEGUIZAMO - Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Süden Kolumbiens sind Medienangaben zufolge deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als bislang bekannt. Mehrere örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Behördenangaben von mindestens 66 Todesopfern. Dutzende Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden.

Eine öffentliche Stellungnahme der Behörden zu den neuen Opferzahlen gab es zunächst nicht. Zuvor hatte der regionale Gouverneur John Gabriel Molina Acosta von acht Toten gesprochen.

Neben Militärangehörigen sollen auch Polizisten unter den Insassen gewesen sein. 58 der Todesopfer gehörten der Nationalarmee an, sechs der kolumbianischen Luftwaffe und zwei der Nationalpolizei, berichtete unter anderem die Zeitung "El Tiempo".

Das Flugzeug war wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen in Puerto Leguízamo im Departamento Putumayo nahe der Grenze zu Peru aus bisher ungeklärter Ursache abgestürzt.

An Bord hätten sich 114 Passagiere sowie 11 Besatzungsmitglieder befunden, sagte der Kommandeur der kolumbianischen Luftwaffe, General Carlos Fernando Silva. Damit bleibt das Schicksal von mehr als 30 Insassen zunächst unklar.

C-130 in Kolumbien abgestürzt, © XSL
 
In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigten eine große graue Rauchwolke und Trümmerteile am Unglücksort. Anwohner und Sicherheitskräfte hätten sich umgehend auf den Weg gemacht, um Verletzte zu versorgen, berichtete der Radiosender Bluradio.
© dpa, aero.de | Abb.: DVIDS | 23.03.2026 19:56


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