Verwandte Themen
Am 22. April 2026 steht ein wichtiger Termin im Fraport-Kalender - der Frankfurter Flughafen nimmt nächsten Monat das Terminal 3 in Betrieb.
Der Neubau bietet Passagieren kurze Wege und digitale Prozesse, 57 T2-Airlines siedeln in vier Wellen ins T3 über, darunter Schwergewichte wie Air France, British Airways, Delta oder Emirates. Condor zieht 2027 nach - die Airline räumt dann ihre Flächen im T1.
Damit darf sich Lufthansa im T1 weiter ausbreiten. Über das T1 kann Fraport rund 60 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen. Für den Hauptkunden Lufthansa ist im T1 "genug Kapazität" vorhanden, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte vergangene Woche Woche vor Investoren in Frankfurt.
Lufthansa hat sich gerade mit dem Flughafen München auf einen Ausbau der dortigen T2-Kapazität verständigt. Der sogenannte "T-Stiel" am Satellitenterminal wird die Kapazität des von Lufthansa und der Star Alliance genutzten T2 gegen 2035 um 10 Millionen auf 46 Millionen Passagiere pro Jahr erweitern.
Vorher rechnet auch Schulte in Frankfurt nicht mit zusätzlichem Infrastruktbedarf - der Flughafenbetreiber mottet das T2 im zweiten Halbjahr 2026 zunächst ein. Das T3 wird bereits im aktuellen Ausbaustand mit rund 20 Millionen Passagieren etwa acht Millionen Fluggäste pro Jahr mehr stemmen als das T2.
Keine Bauarbeiten vor Ende 2029
Die nächsten "drei bis vier Jahre" sieht Schulte als "Planungs-, Entscheidungs- und Vorbereitungsphase" für das T2-Projekt. "Die eigentlichen Bauarbeiten werden nicht vor Ende 2029 oder auch 2030 beginnen", sagte der Manager. Erst gegen 2034 oder 2035 werde Fraport das Terminal 2 wieder in Betrieb nehmen.
Im Raum steht eine Integration des T1 und T2 zu einem großen Terminalkomplex. Die Kosten für die T2-Generalsanierung werden sich laut Schulte auf rund 1,5 Milliarden Euro belaufen, sich aber über mehrere Jahre verteilen.
© aero.de | Abb.: Fraport | 26.03.2026 07:54







Kommentare (4) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.
Mal von allen menschlichen Aspekten dieses Vorschlags für die Einwohner abgesehen kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand noch ein paar Milliarden Entschädigung für Anwohner übrig hat...
Wir sind ja immerhin nicht in China.
Das jetzige Betriebssystem bei BR25 mit Starts auf der Center und Abdrehen nach rechts oder links, also entweder in den Durchstartbereich der Süd- oder der NW-Bahn erzeugt zusammen mit der 18W so viele Konflikte, dass der Eckwert der Flugbewegungen gar nicht weiter angehoben werden kann als die aktuell erreichbaren etwa 108-110 FB/h.
BR07 kann mehr, da hier geradeaus gestartet werden kann.
D.h. der Ausbau wird, so wie er planfestgestellt wurde, d.h. mit Einhaltung der Südumfliegung, die 126 Flugbewegungen pro Stunde nicht erreichen können.
Und die 110 gehen auch locker mit T1+T3.
Die Alternative Geradeausflug nach Start auf der Centerbahn in BR25 könnte nur mit einer Absiedlung von Raunheim u. Teilen von Rüsselsheim umgesetzt werden.
Dieser Beitrag wurde am 26.03.2026 11:50 Uhr bearbeitet.