Pilotprojekt
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Ferngesteuerte Shuttlebusse am Flughafen Düsseldorf

Mira Shuttlebus
Mira Shuttlebus, © Rheinbahn

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DÜSSELDORF - Am Düsseldorfer Flughafen sollen ab Mai zwei kleine Passagiertransporter fahren, aus der Ferne gesteuert werden und nicht mehr von einem Fahrer an Bord. Die Rheinmetall-Tochter Mira und die Rheinbahn gaben ein Pilotprojekt zur sogenannten Teleoperation bekannt.

Dabei werden beiden umgebauten Mercedes-Vans auf einer zweieinhalb Kilometer langen Strecke im öffentlichen Raum unterwegs sein. Sie fahren auf Abruf, die Nutzer sollen sich vorher über eine App registrieren.

Ein sogenannter Sicherheitsfahrer ist noch mit an Bord, um notfalls eingreifen zu können - fahren soll er aber eigentlich nicht. Das wiederum macht ein Fahrer aus der Entfernung, er ist über das Handynetz mit dem Fahrzeug verbunden und hat mehrere Monitore vor sich, um gewissermaßen die Echtzeit-Aussicht aus dem Elektrotransporter zu haben.

Bei der Robotik- und Drohnenmesse Xponential stellte Mira die Technologie vor, die im Mai zur Anwendung kommen soll: Dort saß ein Mitarbeiter in einer Messehalle und steuerte ein Fahrzeug, das außerhalb der Messehalle herumfuhr.

Das Ziel des Projekts mit der Rheinbahn sei es, die Technologie unter realen Verkehrsbedingungen weiterzuentwickeln und systematisch auszuwerten. Es gehe darum herauszufinden, wie die Akzeptanz bei Fahrgästen sei und wie stabil das System sei. Außerdem sollen Erkenntnisse zur Wirtschaftlichkeit gewonnen werden.

Bei der Teleoperator-Technologie soll Personal gespart werden können: Fahrer sind nicht mehr an ein Fahrzeug gebunden, sondern können zeitversetzt mehrere Fahrzeuge steuern. So ist es beim Düsseldorfer Projekt: Der Fahrer soll einen Transporter steuern und nach Zielerreichung auf den anderen Transporter wechseln können. Test soll Brücke in Realbetrieb werden

Der öffentliche Personennahverkehr stehe vor personellen und finanziellen Herausforderungen, sagt die Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe. Um Verlässlichkeit zu sichern, müssten technologische Optionen geprüft werden. Man werde auf Basis belastbarer Daten entscheiden, ob und wie Teleoperation dauerhaft Teil der Betriebsstruktur werde

"Entscheidend ist, dass wir mit neuen Technologien unseren Betrieb stabiler machen und unseren Fahrgästen einen echten Mehrwert im Alltag bieten", sagt Grabbe.

Mira-Firmenchef Win Neidlinger wertet das Projekt als wichtigen Meilenstein. "Durch die effiziente Teleoperation von On-demand Shuttles leisten wir einen realen Beitrag zur Bewältigung des Personalmangels und schaffen somit die Grundlage, Mobilitätsangebote zuverlässig zu sichern und gezielt weiter auszubauen", sagte der Manager. "Der Testbetrieb ist hierzu ein wichtiger Schritt, um Teleoperation aus dem Pilotstadium in konkrete Anwendungsfälle im öffentlichen Verkehr zu überführen."

Sicherheitsfahrer vorerst mit an Bord

Die Betriebsgenehmigung für den Testbetrieb wurde nach Aussage von Neidlinger noch auf Basis eines alten Regelwerks erteilt, das die Anwesenheit eines Sicherheitsfahrers an Bord noch vorschrieb - also eines Menschen, der gewissermaßen auf die Bremse treten konnte, wenn die Fernsteuerung versagte.

Dieses Regelwerk wurde seinen Angaben zufolge Ende 2025 aber geändert - theoretisch könnten Testprojekte daher künftig auf die Sicherheitsfahrer verzichten. Beim Düsseldorfer Projekt wird das aber nicht der Fall sein: Ganz menschenleer wird der Innenraum des Transporters also nicht sein, wenn ein Passagier einsteigt.
© dpa, aero.de | Abb.: Rheinbahn | 26.03.2026 13:25

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Beitrag vom 28.03.2026 - 21:49 Uhr
So wird das nie was mit Deutschland.
Entweder autonom, was es in vielen Ländern der Welt gibt - oder gar nicht.
Fernsteuerung ist 1970.
An welchen Flughäfen in der Welt fahren autonom Busse? Meines Wissens nach sind das alles Pilotprojekte oder Test, oftmals nur für Mitarbeitertransport. Solche Projekte laufen in ZRH (Mitarbeitershuttle), HND (Test) ,JFK (Parkplatzbereich), BRU (Mitarbeiter), AMS (Mitarbeiter) FRA (Tests) SIN (Tests) und HKG (Tests) ... lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben, in welchen Ländern das schon richtig funktioniert.
>
Rotterdam, der Shuttle zur U-Bahn
Also wie in JFK im Parkplatzbereich...

Nein. Das sind Karsan e-ATAK mit Level 4 Freigabe in den NL. Die fahren auch auf öffentlichen Straßen
Auch auf dem Flughafengelände?
Beitrag vom 28.03.2026 - 15:48 Uhr
So wird das nie was mit Deutschland.
Entweder autonom, was es in vielen Ländern der Welt gibt - oder gar nicht.
Fernsteuerung ist 1970.
An welchen Flughäfen in der Welt fahren autonom Busse? Meines Wissens nach sind das alles Pilotprojekte oder Test, oftmals nur für Mitarbeitertransport. Solche Projekte laufen in ZRH (Mitarbeitershuttle), HND (Test) ,JFK (Parkplatzbereich), BRU (Mitarbeiter), AMS (Mitarbeiter) FRA (Tests) SIN (Tests) und HKG (Tests) ... lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben, in welchen Ländern das schon richtig funktioniert.
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Rotterdam, der Shuttle zur U-Bahn
Also wie in JFK im Parkplatzbereich...

Nein. Das sind Karsan e-ATAK mit Level 4 Freigabe in den NL. Die fahren auch auf öffentlichen Straßen
Beitrag vom 28.03.2026 - 14:37 Uhr
So wird das nie was mit Deutschland.
Entweder autonom, was es in vielen Ländern der Welt gibt - oder gar nicht.
Fernsteuerung ist 1970.
An welchen Flughäfen in der Welt fahren autonom Busse? Meines Wissens nach sind das alles Pilotprojekte oder Test, oftmals nur für Mitarbeitertransport. Solche Projekte laufen in ZRH (Mitarbeitershuttle), HND (Test) ,JFK (Parkplatzbereich), BRU (Mitarbeiter), AMS (Mitarbeiter) FRA (Tests) SIN (Tests) und HKG (Tests) ... lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben, in welchen Ländern das schon richtig funktioniert.
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Rotterdam, der Shuttle zur U-Bahn
Also wie in JFK im Parkplatzbereich...


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