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Nach Informationen der Tageszeitung "Corriere della Sera" gab Verteidigungsminister Guido Crosetto dem US-Militär vor einigen Tagen keine Erlaubnis, den Militärflughafen Sigonella zu nutzen, um dann in den Nahen Osten weiterzufliegen. Aus dem Umfeld des Ministeriums in Rom wurde die Darstellung bestätigt.
Demnach wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den NATO-Partner auch nur informiert, hieß es.
Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle. Der Flugplatz Sigonella liegt in der Nähe von Catania im Osten von Sizilien. Dort befindet sich sowohl ein Stützpunkt der italienischen Luftwaffe als auch der US Navy. Das Gelände wird auch von der NATO genutzt.
Zuvor hatte Spanien den USA die Nutzung von Militärstützpunkten im Land für Flüge im Kontext des Iran-Kriegs untersagt und keine Überflugrechte erteilt. Auch die Schweiz erlaubt hat ihren Luftraum für US-Militärmaschinen auf Kriegsmissionen gesperrt.
© dpa, aero.de | Abb.: DVIDS | 31.03.2026 11:04







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