Krisenszenario
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Bundesregierung übt Umgang mit Flugzeugentführung

Eurofighter
Eurofighter, © Airbus

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BERLIN - Ein entführtes Flugzeug als potenzielle Terrorwaffe: Die Bundesregierung um Kanzler Friedrich Merz (CDU) hat in einer Krisenreaktionsübung zusammen mit Bundeswehr und Sicherheitsbehörden ein entsprechendes Szenario trainiert.

"Ziel der Übung war es, in einer zeitkritischen und potenziell für die öffentliche Sicherheit Deutschlands gefährlichen Lage in Echtzeit eine Entscheidung des Kabinetts unter Vorsitz des Bundeskanzlers herbeizuführen", erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius.

Bei der Übung durchquerte ein Flugzeug Deutschland von Süden nach Norden. Angenommen wurde, dass es eine fiktive öffentliche Großveranstaltung als Ziel haben könnte, wie in Regierungskreisen erläutert wurde. Eine Alarmrotte der Bundeswehr aus zwei Eurofighter-Kampfjets stieg auf, fing die Maschine ab und zwang sie zur Landung auf einem Flugplatz in Norddeutschland.

Der dafür nötige Kabinettsbeschluss sei in einem zeitlich realen Szenario in hybrider Form über sichere Kommunikationswege gefasst worden, hieß es. So könne eine sichere Befassung auch in zeitkritischen Situationen innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Merz nahm an der Übung vom Lagezentrum des Kanzleramts aus teil.
© dpa | 20.05.2026 18:48

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Beitrag vom 20.05.2026 - 21:28 Uhr
Wie zwingt man ein als potenzielle Terrorwaffe gekapertes Flugzeug zur Landung? Die Entführer dürften mit einer Abschussdrohung kaum zu beeindrucken sein.
Ich fürchte in so einem Fall wird es auf eine grausame Abwägung der Menschenleben im Flugzeug gegen die potentiellen Opfer am Boden hinauslaufen. Ich bin froh, dass ich eine solche Entscheidung nicht treffen muss.

Ist in DE vom Verfassungsgericht untersagt. Es darf nicht abgeschossen werden.
Beitrag vom 20.05.2026 - 21:14 Uhr
Wie zwingt man ein als potenzielle Terrorwaffe gekapertes Flugzeug zur Landung? Die Entführer dürften mit einer Abschussdrohung kaum zu beeindrucken sein.
Ich fürchte in so einem Fall wird es auf eine grausame Abwägung der Menschenleben im Flugzeug gegen die potentiellen Opfer am Boden hinauslaufen. Ich bin froh, dass ich eine solche Entscheidung nicht treffen muss.


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