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China soll Airbus-Lieferungen verzögern

China Southern Airlines Airbus A350-900
China Southern Airlines Airbus A350-900, © Airbus

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HAMBURG - Airbus meldete für das erste Quartal 2026 so wenige Auslieferungen wie seit 2009 nicht mehr. Der Knick lag auch an einer "administrativen Thematik" - Airbus konnte 20 Flugzeuge nicht mehr vor Quartalsende nach China liefern. Verzögert Peking Airbus-Zulassung aktuell mit Absicht?

Zulassungen neuer Airbus-Flugzeuge in China stocken. Das meldet "Bloomberg" unter Berufung auf Kreise.

Hinter schleppenden Verfahren in der chinesischen Luftfahrtbehörde CAAS steckt demnach wachsende Unzufriedenheit Pekings mit der Zulassung des chinesischen A320neo-Konkurrenten Comac C919 in Europa. Die steht ebenfalls weiter aus.

Airbus hatte im ersten Quartal 2026 nur 114 Flugzeuge ausgeliefert, so wenige wie seit 2009 nicht mehr.

Laut Airbus-Konzernchef Guillaume Faury hatte eine "administrative Thematik" eine Berücksichtigung von 20 Flugzeugen für China in der Quartalsbilanz verhindert. Die Maschinen waren fertig, konnten aber nicht übergeben werden. Laut Airbus war die Sache mit China Ende April aber schon wieder gelöst.

Nach Airbus-Daten lieferte der Hersteller im ersten Quartal 2026 nur 16 Flugzeuge nach China, zwei Drittel weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

China gilt als größter Absatzmarkt für Verkehrsflugzeuge der Welt, in dem Airbus zuletzt deutlich mehr Neugeschäft generieren konnte als der von Handelsstreitigkeiten zwischen Peking und Washington belastete Wettbewerber Boeing.
© aero.de | Abb.: Airbus | 27.05.2026 17:50

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Beitrag vom 29.05.2026 - 08:09 Uhr
Unsere Politik wird eine Deal schließen, die über kurz oder lang die Flugzeugindustrie in Europa killt. China hat durchgesetzt, dass die in China verkauften Maschinen komplett in China zusammen gebaut werden, sogar teilweise Maschinen außerhalb Chinas. Gleichzeitig nehmen chinesische Lieferanten wichtige Rollen in der Zuliefererkette ein. In die Richtung muss das Ganze gehen.
Beitrag vom 28.05.2026 - 14:01 Uhr
Das System China =Xi erkämpft sich - ohne, daß Außenstehende es erkennen - sehr geschickt, konsequent seine Vorteile. Die Chinesen agieren hier gleichzeitig nur scheinbar widersprüchlich.

Airbus wird, wie beschrieben zu Gunsten von COMAC unter Druck gesetzt und gleichzeitig mit einer Bestellung über zusätzliche 4 A350F belohnt.
Nun führt China Endverhandlungen* über (nur) 200 Flugzeuge mit Boeing. Dabei ist es hilfreich, daß der Airbus-Auftrag zusätzlichen Verhandlungsdruck aufbaut.

*Zu Meldung „China-Dämpfer..“ hatte ich Indizien dargelegt, daß der Auftrag für 200 Boeing-Jets entgegen anderslautenden Behauptungen von DT bisher noch nicht in trockenen Tüchern ist.

Gruß Gustl


Dieser Beitrag wurde am 28.05.2026 14:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.05.2026 - 19:38 Uhr
Wie naiv muss man sein, um sich darüber zu wundern? Nicht nur China möchte in Europa nicht nur einkaufen, sondern am liebsten noch mehr selbst verkaufen.


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