Luftraum über Bosnien und Herzegowina, 30. Mai 2026: Eurowings 635, Rhodos-Köln/Bonn, steigt von FL360 auf FL380.
Der Airbus A320 gerät im Steigflug in heftige Turbulenzen - Wirbelschleppen eines Airbus A380: Emirates 1, Dubai-London/Heathrow, ist auf FL380 in gleicher Richtung unterwegs.
Über den Vorfall berichtete zunächst der "Aviation Herald". Fünf Passagiere werden bei den Turbulenzen leicht verletzt, ein Mitglied der Kabinenbesatzung prallt gegen die Kabinendecke. Die D-AEWS verringert nach dem Ereignis die Flughöhe und setzt den Flug nach Köln/Bonn sicher fort.
Eurowings hat den Hergang in Grundzügen bestätigt. "Der Eurowings Flug EW635 von Rhodos nach Köln mit 157 Passagieren geriet am 30. Mai infolge von Wirbelschleppen eines vorausfliegenden Flugzeugs in kurzzeitige Turbulenzen", sagte eine Sprecherin aero.de am Montag. "Dabei wurden fünf Passagiere sowie ein Crewmitglied leicht verletzt."
Die betroffenen Passagiere und das Crew-Mitglied wurden laut Eurowings direkt nach der Landung von medizinischem Personal in Empfang genommen und versorgt. "Die Sicherheit unserer Gäste und Crews hat für Eurowings jederzeit höchste Priorität", so die Sprecherin weiter. "Wir bedauern die Vorkommnisse und wünschen den Betroffenen eine schnelle Genesung."
Zu geringe Distanzen zu einer A380 sind tückisch - Anfang 2017 geriet eine Challenger 604 in Wirbelschleppen eines Riesenvogels von Emirates, zwei Passagiere erlitten bei dem Sturzflug über der Arabischen Meer schwere Verletzungen.
Die Piloten konnten den Business Jet zwar sicher landen, das Flugzeug musste wegen einer Überlastung der Rumpfstruktur aber abgeschrieben werden.
Wirbelschleppen wirken kilometerweit nach
Laut einem Safety Bulletin (PDF) der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA sind Wirbelschleppen - starke, gegenläufige Luftwirbel, die an den Tragflächen entstehen, bis zu 25 Meilen hinter sehr großen Flugzeugen im Reiseflug spürbar, wobei die meisten Ereignisse sind in Abständen von bis zu 15 Meilen zwischen den beteiligten Flugzeugen abspielen.
© aero.de | Abb.: Eurowings | 01.06.2026 09:38







Kommentare (3) Zur Startseite
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M.E. ja, ausser wenn eine bemerkenswerte Seitenwindkomponente vorherrscht, die die Wirbel wegträgt. Kann aber auch ein oder zwei Etagen tiefer passieren, denn in Normalbedingungen sinken die Wirbel langsam ab.
M.E. ja, ausser wenn eine bemerkenswerte Seitenwindkomponente vorherrscht, die die Wirbel wegträgt. Kann aber auch ein oder zwei Etagen tiefer passieren, denn in Normalbedingungen sinken die Wirbel langsam ab.