"Temporärer Hangar"
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Condor zieht Wartungshalle am Flughafen Frankfurt hoch

Condor Technik Hangar
Condor Technik Hangar, © Condor

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FRANKFURT - Condor zihet in der Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen eine Halle hoch - in dem Hangar sollen auf 6.400 Quadratmeter Fläche Airbus A330-900 und A320 gewartet werden..

Mit einem ersten Spatenstich hat Condor am Dienstag den offiziellen Baubeginn eines "temporären Hangars" der Condor Technik am Flughafen Frankfurt angestoßen.

"Die Leichtbauhalle entsteht in der Cargo City Süd und bietet mit einer Gesamtfläche von rund 6.400 Quadratmetern Platz für Wartungsarbeiten an einer Maschine des Typs Airbus A330 oder an zwei Maschinen des Typs Airbus A32X", teilte Condor mit. Planmäßige Fertigstellung: Anfang 2027.

Der Hangar entsteht auf einer Freifläche im Westgelände der Cargo City Süd neben der Halle von Lufthansa Technik.

"Mit dem neuen temporären Hangar schaffen wir zusätzliche Wartungskapazitäten für unsere Flotte, stärken unsere technische Eigenkompetenz und gewinnen mehr Flexibilität am Standort Frankfurt", sagte Condor Technikvorstand Heiko Holm. "Das Projekt ist ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Condor Technik."

Condor Technik beschäftigt rund 450 Mitarbeitende an den Standorten Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und München. Die A330-900 werden aktuell auch in Düsseldorf gewartet. Mit dem neuen Hangar schafft die Condor Technik erstmals eigene Kapazitäten am Flughafen Frankfurt für Wartungsereignisse an der Airbus A330neo-Flotte.

Die Airline hatte erst Anfang 2026 ihr neuen Büros in Gateway Gardens bezogen - und ist mit der Zentrale wieder näher am Flughafengeschehen dran. Nächstes Jahr will Condor ihren Flugbetrieb in Frankfurt vom Terminal 1 ins neue Terminal 3 verlegen und wird dort aus dem Stand der größte Anbieter.
© aero.de | 02.06.2026 15:49

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Beitrag vom 03.06.2026 - 17:03 Uhr
Da die Condor ihre Seele an den Investor Attestor verkauft hat sollte man durchaus mal über den Tellerrand schauen, was da draußen so los ist.

So feindselig?
Feindselig? Das beschreibt ganz gut das Problem. Sobald man ein paar Wahrheiten verknüpft ist man entweder dagegen, feindselig, man wünscht dem andenen dies oder das usw. Aber mit den Tatsachen setzt man sich nicht auseinander.
Attestor hat den besten Deal geboten "Die Begründung steht in Randnummer 23 des EU-ommissionsbeschlusses SA.63203 vom 26. Juli 2021 schwarz auf weiß: Attestor habe "die besten Konditionen für Condor und für die Rückzahlung der öffentlichen KfW-Darlehen" geboten. Unter anderem stellte der Investor 250 Millionen Euro für die Modernisierung der Langstreckenflotte zur Verfügung." Quelle: Airliners
Das lässt man sich natürlich gut bezahlen und hat alle Freiheiten, das auch zu bekommen. Habe ich kein Problem damit, Deal ist Deal.
Beitrag vom 03.06.2026 - 16:27 Uhr
Da die Condor ihre Seele an den Investor Attestor verkauft hat sollte man durchaus mal über den Tellerrand schauen, was da draußen so los ist.

So feindselig? Also wenn man die Lufthansa-Mitarbeiter so hört, dann hat CS der Lufthansa schon lange die Seele ausgehaucht.

Auch der Onkel mit den tiefen Taschen ist endlich. Was kommt danach? Man schiebt mehr als eine Mrd Verbindlichkeiten vor sich her.

Zum Glück hat die LHA mit der Swiss und der LHT gleich zwei Onkel, die das Geld regelmäßig reinschießen... ;)
Beitrag vom 03.06.2026 - 15:59 Uhr
Weiss jemand, warum es sich um einen "temporären Hangar" handelt?
Interessante Frage. Vielleicht, weil die Zunkunft ab September 2026 fraglich ist? Oder vielleicht weil der Investor Kasse machen will/muss und der Teilbereich Technik da jetzt auf die Schnelle aufgehübscht wird?
 https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Spekulationen-um-Zerschlagung-von-Easyjet-id30882799.html

Was haben Spekulationen um die 'Zerschlagung von Easyjet' mit Condor zu tun?

Allerdings findet man auf n-tv, wenn man Condor sucht, das hier:

 https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ferienflieger-ade-Condors-neue-Strategie-geht-auf-id30695675.html

Eine durchaus optimistische Sicht auf die Entwicklung/ Lage von Condor (aber möglicherweise lügen die Verfasser des Berichtes ja...).
In der Tat, optimistisch. Leider hat der Journalist weggelassen, dass das Ganze auf Pump gebaut ist und dieser Pump auch bezahlt werden muss. Worauf Attestor ja auch großen Wert legt. Gekostet hat er in einem Jahr 260Mio, was unter dem Strich einen Verlust ergibt. Das geht ja nicht weg, nur weil es nicht erwähnt wird. Das hat die Condor auf ihrer Bilanz PK auch erwähnt und wurde von anderen Journalisten auch so berichtet.

Und Sie trauen es den Verantwortlichen dieser Airline, inklusive Attestor, 'natürlich' nicht zu, das diese einen (soliden) Plan haben und verfolgen!?
Natürlich traue ich ihnen das zu! Warum auch nicht?
Vermutlich ist Ihrer Meinung nach die ganze Geschichte (m.E.: erfolgreiche Geschichte, denn sie existieren immer noch und scheinen auf einem guten Weg) der Condor, vor allem seit der Pleite von T.Cook, nur ein Zufallsprodukt.
Auf keinen Fall! Es ist das Ergbnis des Handelns vieler Beteiligter.
Während selbstverständlich bei der Airline, für die Sie ja nicht arbeiten, immer alles wohl durchdacht, nach Plan und nur erfolgreich entwickelt (deshalb braucht man dort auch gerade mal wieder 750 Millionen für 'allgemeine Unternehmenszwecke' via Anleihe und ruft erneut und ständig nach Subventionen durch den Steuerzahler für ein Geschäftsmodell (Inlandsflüge und Zubringer) für das es offensichtlich nicht genug Nachfrage gibt ;)).

Ps. Was haben denn nun die Spekulationen über eine Zerschlagung von EasyJet mit Condor zu tun?
Ps. Was hat jetzt die Lufthansa mit Condor zu tun?
Das hat auch nichts mit Easyjet zu tun. Es ist nur ein Beispiel wie kreativ Investoren sein können, um mit einem Asset Geld zu verdienen. Da die Condor ihre Seele an den Investor Attestor verkauft hat sollte man durchaus mal über den Tellerrand schauen, was da draußen so los ist.
Auch der Onkel mit den tiefen Taschen ist endlich. Was kommt danach? Man schiebt mehr als eine Mrd Verbindlichkeiten vor sich her. Die Bedienung der Zinsen frisst sämtliche Erträge auf und schafft nur neue Verbindlichkeiten. Laut airliners.de leiht Condor Geld mit Zinsen knapp unter 10%. LH hat gerade eine Anleihe platziert mit 4,3%. Der Markt fordert da von Condor einen mächtigen Risikoaufschlag. Warum könnte das sein?
Es geht doch garnicht um das Condor Management. Die machen was sie machen und sie sind, aus der Not geboren, kreativ. Sehr gut.
Aber jetzt aus jeder Meldung über Condor eine Erfolgsmeldung zu machen, obwohl die Fundamentals unverändert sind? Da scheint sich auch nichts geändert zu haben, auf den GB24/25 warten wir ja immer noch. Wird wohl auch nicht kommen, solange man einen Investor sucht. Wäre doch mal interessant zu wissen, mit welchem Geld Condor den KfW Kredit abgelöst hat. Mit eigenem Geld eher nicht, woher auch? Wahrscheinlich umgeschichtet und refinanziert. Man wollte möglicherweise diese Belastung bei der Investorensuche vom Tisch haben. Aber ist die weg oder nur woanders?

Dieser Beitrag wurde am 03.06.2026 16:01 Uhr bearbeitet.


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