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Mit durchgehend über 36.000 täglichen Flügen lag der Juli-Verkehr nicht nur "2 bis 3 Prozent" über dem Vorjahresniveau, teilte Eurocontrol diese Woche mit. Der europäische Luftverkehr hat im Jahresverlauf zum ersten Mal den vergleichbaren Schwellenwert von 2019 überschritten - zwar nur um 0,4 Prozent, aber immerhin.
In Süd- und Südosteuropa legte der Flugverkehr besonders stark zu. "Geopolitische und wetterbedingte Belastungen" verhinderten laut Eurocontrol noch stärkere Zugewinne. Die Flugsicherung verweist unter anderem auf Einschränkungen im Verkehr in die Golfregion durch den Iran-Krieg und auf Waldbrände in Europa.
Das Verkehrsaufkommen wird vor allem durch Direktfluggesellschaften befeuert. "Low-Cost-Airlines steigerten die Zahl der Flüge um 6,4 Prozent oder 814 pro Tag", so Eurocontrol. Allein Ryanair sorgte im Juli 2026 für durchschnittlich 3.937 Flugbewegungen pro Tag, 6,7 Prozent mehr als im Juli 2025.
Hotspot Istanbul
Der Mainlineverkehr legte zwar ebenfalls zu, um durchschnittlich 289 Flüge pro Tag - ein Plus von 2,5 Prozent. Netzwerkairlines hielten sich wegen gestiegener Kerosinpreise beim Ausbau von Flugkapazitäten aber zurück.
Verkehrsreichster Flughafen Europas war laut Eurocontrol im Juli 2026 Istanbul mit durchschnittlich 1.616 Flügen pro Tag. Dahinter folgten Amsterdam Schiphol mit 1.408, Paris CDG mit 1.404, Frankfurt mit 1.332 und London-Heathrow mit 1.330 Flügen.
© aero.de | Abb.: Eurocontrol, FBB (Günter Wicker) | 22.08.2026 08:34







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