MÜNCHEN - München bekommt die größte Konzertarena Europas - bereits 2029 will ein Investor die "Munich Arena" am Flughafen München eröffnen. Freising gibt dem Vorhaben nach vier Jahren Prüfung grünes Licht. Der Standort direkt am Flughafen hat sich unter mehr als 100 Alternativen durchgesetzt - und bietet Vorteile.
Freising hat einen Bebauungsplan und einen geänderten Flächennutzungsplan für die am Flughafen München geplante "Munich Arena" erlassen.
"Damit ist das kommunale Bauleitplanverfahren nach rund vier Jahren erfolgreich abgeschlossen", teilte die Projektgesellschaft SWMunich Real Estate mit.
Der private Investor stemmt das 400-Millionen–Euro-Projekt mit dem US-Konzertveranstalter Live Nation. "Die geplante Konzertarena wird für rund 20.000 Fans entwickelt und soll damit zu den größten und modernsten Konzertarenen Europas zählen", heißt es in der Mitteilung.
Reichlich Parkplätze, keine unmittelbaren AnwohnerSchon 2029 könnten in der Halle erste Konzerte stattfinden. Das Baufeld direkt angrenzend an den Nordwesten des Flughafengeländes hat sich laut SWMunich Real Estate Geschäftsführer Lorenz Schmid unter 108 möglichen Standorten durchgesetzt.
"Dort ist vieles bereits vorhanden", sagte Schmidt der Zeitung
"Merkur". "Wir müssen zum Beispiel nur rund ein Viertel der benötigten Stellplätze neu errichten, weil bestehende Kapazitäten am Flughafen mitgenutzt werden können. (...) Gleichzeitig gibt es keine direkt angrenzende Wohnbebauung."
© aero.de | Abb.: SWMunich Real Estate | 29.06.2026 11:48
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Beitrag vom 29.06.2026 - 13:11 Uhr
Achja, der Fußweg von der Haltestelle Besucherpark zur Arena dürfte übrigens mehr als 30 mins. betragen. Das wird anscheinend als "fußläufig" angesehen.
Ich finde die Arena an sich gut, aber befürchte - wie üblich - Schlimmes was das Verkehrskonzept angeht.
Beitrag vom 29.06.2026 - 13:06 Uhr
"Dort ist vieles bereits vorhanden", sagte Schmidt der Zeitung "Merkur". "Wir müssen zum Beispiel nur rund ein Viertel der benötigten Stellplätze neu errichten, weil bestehende Kapazitäten am Flughafen mitgenutzt werden können.
Also geht nichtmal die Stadt München davon aus, das die Besucher öffentlich anreisen werden. Auf das Gegurke mit der S-Bahn wird wohl kaum jemand Lust haben.
Dann kann man nur hoffen, dass es mehr Open Airs im Olympia Stadion geben wird...
Vielleicht lässt sich damit die Mär vom ICE-Anschluss nochmal ein paar Jahre weiterspinnen - wobei, ich glaube man hat sich dabei lange genug selbst in die Tasche gelogen.
MUC ist und bleibt vorerst wohl leider auch einer der am Schlechtesten erreichbaren Flughäfen dieser Größenordnung (Platz 48 von 50 etwa im Vergleich von OMIO aus 2025). Zum Trost verdient man sich halt mit den Parkgebühren eine goldene Nase, damit können die Eigentümer wenigstens zufrieden sein.
Beitrag vom 29.06.2026 - 12:08 Uhr
"Dort ist vieles bereits vorhanden", sagte Schmidt der Zeitung "Merkur". "Wir müssen zum Beispiel nur rund ein Viertel der benötigten Stellplätze neu errichten, weil bestehende Kapazitäten am Flughafen mitgenutzt werden können.
Also geht nichtmal die Stadt München davon aus, das die Besucher öffentlich anreisen werden. Auf das Gegurke mit der S-Bahn wird wohl kaum jemand Lust haben.
Dann kann man nur hoffen, dass es mehr Open Airs im Olympia Stadion geben wird...
Kommentare (3) Zur Startseite
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Ich finde die Arena an sich gut, aber befürchte - wie üblich - Schlimmes was das Verkehrskonzept angeht.
Also geht nichtmal die Stadt München davon aus, das die Besucher öffentlich anreisen werden. Auf das Gegurke mit der S-Bahn wird wohl kaum jemand Lust haben.
Dann kann man nur hoffen, dass es mehr Open Airs im Olympia Stadion geben wird...
Vielleicht lässt sich damit die Mär vom ICE-Anschluss nochmal ein paar Jahre weiterspinnen - wobei, ich glaube man hat sich dabei lange genug selbst in die Tasche gelogen.
MUC ist und bleibt vorerst wohl leider auch einer der am Schlechtesten erreichbaren Flughäfen dieser Größenordnung (Platz 48 von 50 etwa im Vergleich von OMIO aus 2025). Zum Trost verdient man sich halt mit den Parkgebühren eine goldene Nase, damit können die Eigentümer wenigstens zufrieden sein.
Also geht nichtmal die Stadt München davon aus, das die Besucher öffentlich anreisen werden. Auf das Gegurke mit der S-Bahn wird wohl kaum jemand Lust haben.
Dann kann man nur hoffen, dass es mehr Open Airs im Olympia Stadion geben wird...