Verwandte Themen
Die Ausweichlandung eines Airbus A330-300 von Swiss in Bangor (US-Bundesstat Maine) zu Wochenbeginn geht auf eine beschädigte Ladebox für Kopfhörer zurück.
"Wir haben ein Technikteam nach Bangor entsandt, um das Flugzeug zu inspizieren", teilte Swiss mit. "Unsere Spezialisten haben dort die Ursache des Rauchs bereits ermitteln können: Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass ein Ladecase für Kopfhörer in einen Sitz gerutscht und dort eingeklemmt worden ist. Dadurch wurde das Gerät beschädigt, es kam zu Hitze und daraus entstand Rauch."
Laut Swiss handelt es sich bei dem Übeltäter um eine "handelsübliche Aufbewahrungsbox", die die Kopfhörer gleichzeitig mittels Powerbank-Funktion auflädt.
"Im Fall von LX16 hat es sich nur um ein kleines Ladecase mit vergleichsweise tiefer Akkukapazität gehandelt", so Swiss. "Richtige Powerbanks haben deutlich mehr Kapazität. Eine Beschädigung oder Fehlfunktion kann in so einem Fall wesentlich gravierendere Folgen haben. Umso wichtiger ist es uns, weiter für dieses Thema zu sensibilisieren. Unsere Passagiere tragen eine Mitverantwortung für die Sicherheit und wir müssen uns darauf verlassen können, dass sie sich strikt an die Powerbank-Regeln halten."
Swiss weist darauf hin, dass eine Nutzung von Powerbanks an Bord nicht gestattet ist - im Lufthansa-Konzern gelten seit Jahresbeginn gruppenweite Regeln für die Mitführung von Powerbanks.
Der Vorfall betraf Swiss-Flug 16, Zürich - New York JFK.
© aero.de | 30.07.2026 06:55







Kommentare (2) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.
Wäre das eine Powerbank, wäre auch jedes Handy und jedes eBook eine...
Also vermutlich: "nichts".
P.S. da das Teil im Sitz steckte, könnte es sogar von einem der vorherigen Gäste auf diesem Sitz stammen...
Dieser Beitrag wurde am 30.07.2026 22:54 Uhr bearbeitet.