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Was geschah auf Air India Flug 2379? Der Airbus A320neo war am 4. August 2026 auf dem Weg Phuket nach Delhi aus dem Reiseflug rund 300 Fuß abgesackt. Ermittler gingen zunächst von einem Turblenzgeschehen aus.
Neue Informationen deuten hingegen auf ein Technikversagen hin. Airbus hat an der Maschine einen Totalausfall der Hydraulik festgestellt. Das geht aus einer "vorläufigen technischen Auswertung" der Flugschreiberdaten durch Airbus hervor. Das Dokument liegt aero.de vor.
Demnach fielen binnen einer Sekunde der grüne, blaue und gelbe Hydraulikkreislauf aus. Die Piloten konnten für die nächsten vier Sekunden weder Höhen- noch Querruder ansteuern. Nach sieben Sekunden war der Druck in einem Hydrauliksystem wieder hergestellt, kurz darauf arbeiteten auch die anderen Kreisläufe wieder normal.
Airbus will jetzt Wartungsdokumente zu den Hydrauliksystemen aus dem vergangenen Monat einsehen, Air India soll parallel Sensoren überprüfen.
Durch den abrupten Höhenwechsel war das Flugzeug laut Airbus möglicherweise Belastungen außerhalb der vorgesehenen Betriebsgrenzen ausgesetzt. Die VT-EXO soll daher auch auf mögliche Strukturschäden untersucht werden.
Positive Drogentests
Die Crew setzte den Flug nach Delhi fort, nach der Landung mussten 20 Passagiere und vier Flugbegleiter mit teils schweren Verletzungen versorgt werden. An Bord befanden sich 137 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder.
In dem Fall gab es noch eine weitere Wende in dem Fall. Nach Medieninformationen zeigten zwei Drogentests beim Kapitän einen Treffer auf eine verbotene Substanz.
© aero.de | Abb.: Airbus, Air India | 18.08.2026 09:52







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