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Flugschüler der Luftwaffe erlernen das Fliegen bei Lufthansa. Die Ausbildung am LAT-Standort Rostock-Laage beginnt mit einem Theorieteil - unter anderem mit den Fächern Meteorologie, Luftrecht und Missionsplanung.
In der praktischen Ausbildung werden die Flugschüler zunächst nach Sichtflugregeln geschult. Zudem ist ein Training zur Vermeidung und Bewältigung von ungewöhnlichen Flugzuständen (Upset Prevention and Recovery) vorgesehen - eine wichtige Vorbereitung auf dem Weg zum ersten Alleinflug.
LAT setzt in der Flugausbildung Diamond DA40 NG und erfahrene Fluglehrer ein, von denen ein großer Teil zuvor als Jetpilot bei der Luftwaffe tätig war. Durch die räumliche Nähe zum Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" soll ein enger Austausch mit dem Eurofighter-Ausbildungsverband ermöglicht werden, teilte LAT mit.
Rostock-Laage ist bereits seit Jahren Ausbildungsstandort der Lufthansa Group. Dort absolvieren angehende Piloten unter anderem die IFR-Phase ("Instrument Flight Rules") ihrer Ausbildung und legen anschließend die praktische Prüfung für die CPL-Lizenz ab.
LAT setzt auf militärische Partner
LAT bildet in Kooperationen mit der Bundeswehr bereits Drohnenpiloten der Luftwaffe sowie Besatzungen der P-8A Poseidon der Marine und Hubschrauberbesatzungen aus. "Wir freuen uns über das Vertrauen der Deutschen Luftwaffe in unsere Schulungskompetenz", sagte LAT-Chef Matthias Spohr.
Das Militärgeschäft ist für Lufthansa auch international ein Wachstumstreiber: LAT richtet einen neuen Standort in Portugal ein, an dem ebenfalls Militärpiloten ausgebildet werden sollen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 27.08.2026 07:03







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