MÜNCHEN - Der deutsche Raketenbauer Isar Aerospace erhält von der Europäischen Weltraumbehörde ESA Buchungen über rund 200 Millionen Euro. Die Zusagen wurde im Rahmen des Programms "European Launcher Challenge" (ELC) an Isar Aerospace vergeben, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Mit den ESA-Mitteln will Isar Aerospace die Entwicklung neuer Trägerraketen vorantreiben und die eigene Test- und Startinfrastruktur ausbauen. Ziel sei es, die Startkapazitäten zu erhöhen und künftige Raumfahrtmissionen zu unterstützen.
Der ESA-Auftrag an Isar Aerospace ist nach "Reuters"-Angaben der bislang größte unter drei im Rahmen des Programms vergebenen Verträgen. Für die "European Launcher Challenge" haben ESA-Mitgliedstaaten mehr als 900 Millionen Euro zugesagt. Die Initiative soll Europas Abhängigkeit von US-Anbietern wie SpaceX verringern und zusätzliche Startmöglichkeiten schaffen.
Startrampen in Norwegen und KanadaIsar Aerospace hat die Trägerrakete "Spectrum" als Gegenstück zur Falcon-9 von SpaceX entwickelt. Einen zweiten Testflug musste das Unternehmen wegen technischer Probleme mehrfach verschieben, zuletzt im Juni.
Neben einer Startrampe auf der norwegischen Insel Andoya will Isar Aerospace in Zukunft auch einen Startplatz im kanadischen Nova Scotia nutzen.Der Startplan von Isar Aerospace reicht inzwischen bis ins Jahr 2028 und umfasst unter anderem Missionen für die ESA und private Kunden. Das 2018 gegründete Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 400 Mitarbeiter.
© aero.de | Abb.: Isar Aerospace | 28.08.2026 06:32
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Beitrag vom 28.08.2026 - 17:10 Uhr
Im Story Telling war Daniel Metzler schon immer gut. Nur langsam wird es Zeit das Isar liefert. Wäre sehr positiv wenn der Start am 4.9. klappt.
Gut möglich dass es wirklich nur wegen dem Umzug nach Parsdorf gerade so zäh vorwärts geht aber ich frag mich trotzdem wie groß das Potential dieser Firma wirklich ist.
Es ist nicht so dass das was die machen (wollen) technisch unmöglich oder unerhört wäre aber das Sprichwort mit der Raketenwissenschaft kommt nicht von ungefähr und die modernsten Maschinen und motiviertesten Mitarbeiter bringen alle nichts wenn am Ende einfach das Wissen fehlt.
Wenn der nächste Flug wieder vorzeitig im Meer endet würde ich stark davon ausgehen dass das in der Richtung das Problem zu finden ist und Herr Aschbacher besser ein paar hundert Ingenieure als ein paar hundert Millionen hätte schicken sollen.
Beitrag vom 28.08.2026 - 11:43 Uhr
Im Story Telling war Daniel Metzler schon immer gut. Nur langsam wird es Zeit das Isar liefert. Wäre sehr positiv wenn der Start am 4.9. klappt.
Dieser Beitrag wurde am 28.08.2026 13:21 Uhr bearbeitet.
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Gut möglich dass es wirklich nur wegen dem Umzug nach Parsdorf gerade so zäh vorwärts geht aber ich frag mich trotzdem wie groß das Potential dieser Firma wirklich ist.
Es ist nicht so dass das was die machen (wollen) technisch unmöglich oder unerhört wäre aber das Sprichwort mit der Raketenwissenschaft kommt nicht von ungefähr und die modernsten Maschinen und motiviertesten Mitarbeiter bringen alle nichts wenn am Ende einfach das Wissen fehlt.
Wenn der nächste Flug wieder vorzeitig im Meer endet würde ich stark davon ausgehen dass das in der Richtung das Problem zu finden ist und Herr Aschbacher besser ein paar hundert Ingenieure als ein paar hundert Millionen hätte schicken sollen.
Dieser Beitrag wurde am 28.08.2026 13:21 Uhr bearbeitet.