Entwarnung
Gestern, 22:06 Uhr

Polizei räumt Terminal 1 am BER

Flughafen BER
Flughafen BER, © FBB, Oliver Lang

Verwandte Themen

BERLIN - Eine Frau meldet am Flughafen BER einen möglicherweise gefährlichen Stoff. Die Polizei ließ das Terminal 1 teilweise räumen. Am späten Abend folgt die Entwarnung - nach einer mehrstündigen Sperrung. Der Flugbetrieb war durch den Zwischenfall im Terminal 1 eingeschränkt.

Nach einer Evakuierung wegen eines möglicherweise gefährlichen Stoffes ist der Terminal 1 des Hauptstadtflughafens BER wieder freigegeben worden."Die polizeiliche Maßnahme ist beendet", sagte eine Sprecherin des Flughafens. Das Terminal wurde gegen 20.45 Uhr von der Polizei wieder freigegeben.

Nach bisherigen Erkenntnissen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Angaben zu dem untersuchten Stoff machte er nicht. Das Ergebnis der Untersuchung sollen in den kommenden Tagen folgen.

"Wegen des Polizeieinsatzes kommt es aktuell noch zu Verzögerungen und vereinzelten Flugausfällen bis zum Betriebsende", schob die Flughafen-Sprecherin nach. Fluggäste sollten daher den aktuellen Flugstatus bei ihrer Airline und auf den Fluganzeigen vor Ort checken. "Der Flugbetrieb war nicht eingestellt", betonte die Sprecherin. Starts und Landungen fanden lediglich eingeschränkt statt. "Am Freitag findet regulärer Flugbetrieb statt."

Die Fluggäste waren am Donnerstagabend aufgefordert worden, das Gebäude zu verlassen. Laut Bundespolizei hatte eine Frau beim Servicepoint der Bundespolizei gesagt, sie habe einen gefährlichen Stoff dabei. "Bei der unbestimmten Substanz konnte eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden", sagte der Polizeisprecher. Deswegen wurde der Gefahrgut-Alarm ausgelöst. Ob die Frau sich noch in Polizeigewahrsam befinde, ließ der Sprecher offen.

Die Flughafengesellschaft bestätigte den Vorfall: "Wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Stoff hat die Bundespolizei gegen 17.45 Uhr einen Gefahrgutalarm ausgelöst", schrieb ein Sprecher des Flughafens. Aus Sicherheitsgründen wurde daher "der öffentliche Bereich des Terminal 1 geräumt".

Bereits abfertigungsbereite Maschinen konnten regulär starten, im Anflug befindliche Maschinen konnten weiterhin landen. Lediglich der öffentliche Bereich sei geräumt worden, betonte er. Der Bereich hinter den Sicherheitskontrollen wurde nicht evakuiert.

Flughafen: Abfertigung auf Terminal 2 verlegt

Die Abfertigung der Fluggäste wurde nach Angaben der Flughafengesellschaft "so weit wie möglich auf Terminal 2 verlegt". Wegen des Polizeieinsatzes war nach Angaben der Deutschen Bahn der Zugverkehr zwischen Schönefeld und dem Flughafen BER vorübergehend unterbrochen.

Zuletzt war der Flugbetrieb am BER im März dieses Jahres unterbrochen worden, damals wegen eines möglichen verdächtigen Flugobjekts. Es sei eine "reine Sicherheitsvorkehrung" gewesen, sagte der Sprecher kurz darauf. Mit dem Vorgehen sollte eine Kollision verhindert werden. Es sei aber kein Objekt ausfindig gemacht worden.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: FBB | 03.09.2026 19:29

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Beitrag vom 04.09.2026 - 09:40 Uhr
Demnach habe eine Frau beim Servicepoint der Bundespolizei gesagt, sie habe einen gefährlichen Stoff dabei.

Deswegen das Terminal zu räumen ist doch völlig überdreht. Wer gibt sowas vor, wenn er damit Schaden anrichten will, oder als Kurier unterwegs ist - keiner. Vielleicht kommt diese Lady auch gerade aus dem Irrenhaus, oder wir befinden uns vor lauter Hysterie bereits darin.

Passiert immer dann, wenn die politische Ebene die Exekutivebene für eigene Versäumnisse verantwortlich macht statt ihr den Rücken zu stärken. Wer befördert werden will, darf eben keine Fehler machen, keine einsatztaktischen, aber eben auch keine politischen.
Ergebnis: Immer mit dem eigenen Ar... an der Wand lang.

Beitrag vom 03.09.2026 - 20:19 Uhr
Demnach habe eine Frau beim Servicepoint der Bundespolizei gesagt, sie habe einen gefährlichen Stoff dabei.

Deswegen das Terminal zu räumen ist doch völlig überdreht. Wer gibt sowas vor, wenn er damit Schaden anrichten will, oder als Kurier unterwegs ist - keiner. Vielleicht kommt diese Lady auch gerade aus dem Irrenhaus, oder wir befinden uns vor lauter Hysterie bereits darin.


Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

schiene.de

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

FLUGREVUE 09/2026

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden