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Nach der Notlandung eines Flydubai-Fliegers in Saudi-Arabien ist ein Ersatzflugzeug mit israelischen Passagieren laut Medienberichten in Richtung Tel Aviv gestartet.
Der seltene direkte Flug zwischen den Ländern, die keine diplomatischen Beziehungen unterhalten, werde etwa 45 Minuten dauern, berichtete der israelische TV-Sender N12.
Mehrere Passagiere hatten sich den Berichten zufolge zunächst geweigert, erneut in eine Flydubai-Maschine zu steigen. Saudi-Arabien habe aber eine israelische Anfrage, die Bürger mit einem israelischen Militärflugzeug abzuholen, zurückgewiesen. Am Flughafen in Tel Aviv warteten zahlreiche Angehörige.
Nach dem gewaltsamen Vorfall im Cockpit des Flydubai-Flugs geht Israel von einem versuchten Terroranschlag aus. Israel Katz sprach vom "Versuch eines dschihadistischen Anschlags", der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei. Das Flugzeug konnte im saudi-arabischen Tabuk notlanden.
Nach Angaben des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu stach einer der Piloten mit einem Messer auf seinen Kollegen ein, als sich die Maschine Israel näherte. Er habe offenbar vorgehabt, das Flugzeug mit den Passagieren zum Absturz zu bringen. Auch Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir sprach von einem versuchten Terroranschlag.
© dpa | 30.09.2026 17:27







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