Triebwerksengpass
06:25 Uhr

Airbus will 2027 keine A320neo-"Glider" bauen

Pratt & Whitney PW1100G
Pratt & Whitney PW1100G, © Airbus

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TOULOUSE - Triebwerke bleiben 2027 für Airbus ein "begrenzender Faktor". Frühestens im übernächsten Jahr könnte sich die Lage bei Pratt & Whitney und CFM entspannen. Bis es tatsächlich soweit ist, will Airbus will keine halbfertigen A320neo und A321neo auf Halde bauen, hat Airbus-Chef Guillaume Faury jetzt klargestellt.

Airbus rechnet auch 2027 bei Triebwerken nicht mit größeren Stückzahlen. "Tatsächlich werden Triebwerke auch 2027 weiterhin der maßgeblich begrenzende Faktor sein", gab Airbus-Chef Guillaume Faury nach Vorlage der Airbus-Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2026 einen ersten Ausblick auf das kommende Jahr.

Laut Faury liegen beide Zulieferer aktuell im Plan. Das "Auslieferungsprofil" für 2027 orientiere Airbus weiter entlang fixer Lieferzusagen, die Pratt & Whitney und CFM zu Jahresbeginn abgeben mussten.

"Sollte sich daran etwas ändern und wir erhalten mehr Triebwerke oder eine verbindliche Zusage für zusätzliche Lieferungen, werden wir uns darauf einstellen, auch mehr Flugzeuge auszuliefern", sagte Faury. "Wir produzieren entsprechend der Zahl der Triebwerke, mit deren Lieferung wir rechnen."

"Sogenannte Glider, also weitgehend fertige Flugzeuge ohne Triebwerke" werde Airbus "in Erwartung, dass wir 2028 deutlich mehr Triebwerke bekommen, nicht bauen", stellte Faury klar.
© aero.de | Abb.: CFM | 31.10.2026 06:25


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