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Das wären etwas mehr als die 863 Jets aus dem Spitzenjahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie. Im dritten Quartal gingen die Flugzeugauslieferungen, der Umsatz und der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) jedoch zurück.
Trotzdem soll der bereinigte operative Gewinn im Gesamtjahr wie vorgesehen auf rund 7,5 Milliarden Euro steigen.
In den Monaten Juli bis September verbuchte Airbus einen Umsatz von knapp 17,5 Milliarden Euro und damit zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Der Gewinn im Tagesgeschäft sank etwa wie erwartet um neun Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro. Der Überschuss des Konzerns wuchs unterdessen auch dank positiver Sondereffekte um ein Fünftel auf gut 1,3 Milliarden Euro.
Faury: Komplexes Umfeld
Airbus-Chef Guillaume Faury sprach von einem komplexen Umfeld, sowohl in der Weltpolitik als auch im Geschäftsbetrieb. Anfang des Jahres hatte er dem Triebwerkshersteller Pratt & Whitney wiederholt vorgeworfen, dass dieser nicht genügend Turbinen für die wichtigen Airbus-Mittelstreckenjets der Modellfamilie A320neo liefere.
Die weniger spritdurstigen Flugzeuge der aktuellen Generation sind seit Jahren stark gefragt - nicht erst seit der Iran-Krieg die Kerosinpreise in diesem Jahr extrem in die Höhe getrieben hat.
Ende September saß Airbus über alle Modelle hinweg auf einem Auftragsbestand von mehr als 9.300 Passagier- und Frachtflugzeugen. Die Bestellungen reichen rechnerisch für mehr als zehn Jahre. Der Konzern arbeitet deshalb seit Jahren daran, seine Produktion auszubauen, doch wichtige Zulieferer wie Triebwerkshersteller kommen der starken Nachfrage kaum hinterher.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Airbus | 28.10.2026 17:49







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