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Dazu trugen auch Sondereffekte bei, wie die Fluglinie am Dienstag mitteilte. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) legte immerhin um sechs Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro zu und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.
Für das laufende Jahr erwartet Vorstandschef Carsten Spohr jetzt jedoch noch deutlich höhere Ausgaben für Kerosin. Insgesamt dürfte die Treibstoffrechnung auf 9,3 Milliarden Euro klettern. Das sind zwei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr und 600 Millionen Euro mehr als noch im Sommer angekündigt.
Lufthansa und Eurowings unter Druck
Das erhöht den Druck auf die Margen. Der Kernbereich Lufthansa Airlines verdiente im wichtigen Sommerquartal 300 Millionen Euro, muss über die ersten neun Monate aber 180 Millionen Euro Verlust hinnehmen (jeweils Adjusted EBIT). Das Ergebnis von Januar bis September fiel damit 327 Millionen Euro trüber aus als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
Bei den übrigen Netzwerksparten lief es besser: Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines weisen nach neun Monaten 508 Millionen, 48 Millionen Euro beziehungsweise 15 Millionen Euro Adjusted EBIT aus. Das Punkt-zu-Punkt-Geschäfts um Eurowings fiel mit 38 Millionen Euro ins Minus.
Cargo und Technik liefern hohe Gewinne ab
Richtig gut läuft es für Lufthansa im Logistikgeschäft: Lufthansa Cargo steuerte nach einem starken Sommerquartal 361 Millionen Euro Adjusted EBIT zum Neunmonatsergebnis des Konzerns bei - und baute die operative Marge gegenüber dem Vorjahr sogar von 7,4 auf 12,2 Prozent aus.
Lufthansa Technik verdiente 515 Millionen Euro Adjusted EBIT ebenfalls besser als im Vorjahr und konnte die Marge bei 7,6 Prozent stabilisieren.
Lufthansa kappt Gewinnziel
Während der Luftverkehrskonzern unter dem Strich im dritten Quartal mehr verdiente als ein Jahr zuvor, dämpfte der Vorstand um Lufthansa-Chef Carsten Spohr seine Gewinnprognose für 2026 erneut. So soll der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes EBIT) statt 1,7 bis 2,2 Milliarden nur noch 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro erreichen.
Bereits im August hatte Spohr sein Gewinnziel gekappt. Nun scheint ein Rückgang im Vergleich zu den knapp 2 Milliarden Euro von 2025 nahezu ausgemacht.
"Wo wir innerhalb der Bandbreite landen, wird neben Treibstoffkosten und Nachfrage insbesondere von der Ergebnisentwicklung bei Lufthansa Cargo im vierten Quartal abhängen", sagte Finanzvorstand Till Streichert. Er zeigte sich "zuversichtlich, im Einklang mit der Kapitalmarkterwartung diese Bandbreite zu erreichen".
Analysten hatten jedoch zuletzt im Schnitt einen bereinigten operativen Gewinn von lediglich gut 1,7 Milliarden Euro erwartet. Damit lagen sie bereits am unteren Ende der Zielspanne.
Grund der Prognosesenkung sind vor allem die extrem gestiegenen Kerosinpreise. Im wichtigen Sommerquartal von Juli bis September gab die Lufthansa über eine halbe Milliarde Euro mehr für Treibstoff aus als im Vorjahreszeitraum.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Lufthansa | 03.11.2026 07:06







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Gerade jetzt, CHL wurde geschlossen und VL befindet sich noch im Aufbau.
Ohne diese Klötze am Bein, wären die Zahlen sicherlich deutlich positiver und auch im Vergleich zu LX viel aussagekräftiger...