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Eurowings justiert den Winterflugplan 2026/2027 nach.
Per Memo informierte die Lufthansa-Tochter ihre Mitarbeiter Mitte Oktober 2026 über geplante Kapazitätskürzungen von rund fünf Prozent - und über eine laufende Prüfung, "ob die Voraussetzungen zur Durchführung von Kurzarbeit" in der deutschen Ops über den Winter gegeben seien.
Nach Informationen von aero.de ist Kurzarbeit vom Tisch. "Modelle wie Kurzarbeit können bei akuten Beschäftigungsausfällen helfen, den Arbeitgeber kostenseitig zu entlasten und damit unterm Strich Arbeitsplätze bestmöglich abzusichern", sagte eine Eurowings-Sprecherin aero.de am Dienstag.
Eine "intensive Prüfung samt Beratung durch die Bundesagentur für Arbeit" habe aber zu dem Ergebnis geführt, "dass die speziellen und im Vergleich zur Corona-Krise deutlich verschärften Voraussetzungen für die Nutzung von Kurzarbeit im deutschen Flugbetrieb aktuell nicht vollumfänglich gegeben sind".
"Deshalb ist Kurzarbeit für die Winter Operations nach aktuellem Stand nicht vorgesehen", stellte die Sprecherin klar.
Das Lufthansa-Geschäftsfeld "Punkt-zu-Punkt" bestehend aus Eurowings und der Beteiligung an SunExpress flog im Sommer zwar 214 Millionen Euro Gewinn (Adjusted EBIT) ein, ist nach neun Monaten aber mit 38 Millionen Euro im Minus.
"Hier schlagen sich insbesondere die stark gestiegenen Aufwendungen für Treibstoff infolge des Nahost-Konflikts sowie die weiter steigenden Steuern und Gebühren am Luftverkehrsstandort Deutschland nieder", teilte Eurowings am Dienstag mit.
Wegen der hohen Kerosinpreise hat Eurowings im aktuellen Programm bereitsFlüge gestrichen. Dem Kostendruck fielen als Erstes die gerade erst gestarteten Verbindungen von Köln und Stuttgart nach Dubai zum Opfer. Auf den sehr langen Strecken ist der Nachteil durch den verteuerten Treibstoff besonders groß. Ab Berlin soll das arabische Drehkreuz aber weiterhin angeflogen werden.
Weitere Streichungen sollen eher einzelne Frequenzen, nicht aber ganze Strecken treffen. Insgesamt will das Unternehmen nach wie vor rund fünf Prozent seines geplanten Programms kürzen.
© aero.de, dpa | Abb.: Eurowings, Flughafen Düsseldorf | 03.11.2026 10:00







Kommentare (2) Zur Startseite
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""Hier schlagen sich insbesondere die stark gestiegenen Aufwendungen für Treibstoff infolge des Nahost-Konflikts...".
Das trifft ja nicht nur die Flugbranche, sondern (weltweit) sehr viele Wirtschafszwrige/unternehmen und führt bzw. hat schon zu riesigen Verlusten geführt, auch in den USA.
Ich frage mich warum es nicht einen, durch die Weltwirtschaft initiierten, 'Aufstand' gegen das irrlichtern von Trump & Co. gibt? Diese Manager sind doch sonst nicht zimperlich, wenn die Politk so agiert, dass das ihren Interessen (massiv) zuwider läuft - siehe z.B. Umweltmassnahmen.
Hängen die mittlerweile alle so am 'Tropf' von Trump- Unterstützer wie Musk, dass die sich das nicht trauen und sattdessen lieber kuschen?
Das wäre wahrlich katastrophal!
Wieso 'steigen die weiter'?
Wurde nicht ein Teil der Steuern durch die Bundesregierung zurück genommen?