FRANKFURT - Eine starke Swiss hält das Netzwerkgeschäft von Lufthansa 2026 über Wasser. Lufthansa Airlines zieht das Ergebnis runter. Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr setzt auf "langfristige Vereinbarungen" mit dem Flugpersonal im Kern - um den Schrumpfkurs bei Lufthansa Classic zumindest zu bremsen.
300 Millionen Euro Plus im Sommerquartal, 180 Millionen Euro Minus über die ersten neun Monate: Lufthansa Airlines, der größte Teilkonzern im Lufthansa-Gefüge, steuert 2026 auf ein Verlustjahr zu. Nur Swiss verhindert mit 508 Millionen Euro Gewinnbeitrag rote Zahlen im gesamten Lufthansa-Netzgeschäft.
Konzernchef Carsten Spohr führt die Ergebnisentwicklung bei Lufthansa Airlines auch auf "nachwirkende Belastungen" von Crewstreiks im Frühjahr zurück.
"Zu den bereits berichteten 155 Millionen streikbedingten Mehrbelastungen (...) kamen durch nachlaufende Entschädigung (von Passagieren, Red.) noch einmal 65 Millionen hinzu, sodass ich die Streikkosten mit laufenden Jahr nur mehr auf 220 Millionen Euro summieren", sagte Spohr am Dienstag in Frankfurt.
Ohne Streiks, lautet die Rechnung, hätte sich Lufthansa Airlines nach neun Monaten knapp in der Gewinnzone halten können.
Spohr: Stückkosten entscheiden Wohl und WeheLufthansa verhandelt derzeit hinter verschlossenen Türen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und der Kabinengewerkschaft Ufo laut Spohr über "langfristige Vereinbarungen" im Kernbereich. Der Manager bezeichente den Verhandlungsverlauf zwar als "konstruktiv", dämpfte aber die Erwartungen an ein Ergebnis.
Aus der aktuellen Situation heraus gehe Lufthansa "eher von einer Reduzierung der Schrumpfung" der Flotte bei Lufthansa Classic aus als von neuem Wachstum. "Umso mehr die Stückkosten runtergehen, umso weniger muss geschrumpft werden", sagte Spohr. "Und andersrum."
Selbst ein reduziertes Abbautempo sei besser als der "Status quo", sagte Spohr - auch ein langsamerer Abbau könne Karrieren beschleunigen und Perspektiven schaffen.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 03.11.2026 11:46
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Beitrag vom 04.11.2026 - 06:59 Uhr
220mio, macht bei 25000 Flugbegleitenden und Piloten pro Person 733€ pro Monat, das ganze ein Jahr lang.
Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.
Personalkosten sind aber fortlaufende, keine one time Kosten.
Zusätzlich bring es unnötige Komplexität und Kosten in der Verwaltung, vor allem wenn man mehr und mehr der Verwaltung automatisieren und zusammenlegen will.
Ist wie die Einkommenssteuergesetze wo immer mehr Ausnahmen und Spezifika angefügt werden ohne mal auszumisten. Der letzte große Wurf dort war die Einführung der 27.5% Flat für Kapitaleinkommen. Da gab es auch Gewinner und Verlierer und nicht alle empfinden es als fair. Hat es Sinn gemacht, wahrscheinlich schon - wenn man sich so anschaut wie ähnliche alte Systeme weiter so in Ländern wie USA zu Auswüchsen führen, wo keiner mehr Aktien verkauft, sondern Kredite dagegen aufnimmt um sie dann steuerfrei zu vererben. Wer im gemachten Nest sitzt hat gewonnen, aber es steht der langfristigen Gerechtigkeit und Fairness im weg.
Dieser Beitrag wurde am 04.11.2026 07:07 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.11.2026 - 21:10 Uhr
220mio, macht bei 25000 Flugbegleitenden und Piloten pro Person 733€ pro Monat, das ganze ein Jahr lang.
Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.
Personalkosten sind aber fortlaufende, keine one time Kosten.
Beitrag vom 03.11.2026 - 18:37 Uhr
220mio, macht bei 25000 Flugbegleitenden und Piloten pro Person 733€ pro Monat, das ganze ein Jahr lang.
Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.
Kommentare (8) Zur Startseite
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Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.
Personalkosten sind aber fortlaufende, keine one time Kosten.
Zusätzlich bring es unnötige Komplexität und Kosten in der Verwaltung, vor allem wenn man mehr und mehr der Verwaltung automatisieren und zusammenlegen will.
Ist wie die Einkommenssteuergesetze wo immer mehr Ausnahmen und Spezifika angefügt werden ohne mal auszumisten. Der letzte große Wurf dort war die Einführung der 27.5% Flat für Kapitaleinkommen. Da gab es auch Gewinner und Verlierer und nicht alle empfinden es als fair. Hat es Sinn gemacht, wahrscheinlich schon - wenn man sich so anschaut wie ähnliche alte Systeme weiter so in Ländern wie USA zu Auswüchsen führen, wo keiner mehr Aktien verkauft, sondern Kredite dagegen aufnimmt um sie dann steuerfrei zu vererben. Wer im gemachten Nest sitzt hat gewonnen, aber es steht der langfristigen Gerechtigkeit und Fairness im weg.
Dieser Beitrag wurde am 04.11.2026 07:07 Uhr bearbeitet.
Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.
Personalkosten sind aber fortlaufende, keine one time Kosten.
Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.