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Boeing hebt Listenpreise für Verkehrsflugzeuge an

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United Boeing 737-900ER, © Continental Airlines, Facebook

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BCA Preisliste 2011 (ausgewählte Modelle)

B737-700
67,9 Mio USD
B737-800
80,8 Mio USD
B737-900ER
85,8 Mio USD
B747-8I
317,5 Mio USD
B747-8F
319,3 Mio USD
B767-300ER
164,3 Mio USD
B777-200LR
262,4 Mio USD
B777-300ER
284,1 Mio USD
B777F
269,1 Mio USD
B787-8
185,2 Mio USD
B787-9
218,1 Mio USD
SEATTLE - Nach einem Verzicht auf Preiserhöhungen im Krisenjahr 2009 hebt Boeing seine Listenpreise für Verkehrsflugzeuge im Schnitt um 5,2 Prozent an. Die 737-800 steht jetzt mit 80,8 Millionen US Dollar in der offiziellen Preisliste des Flugzeugbauers. Die 787-8 und 787-9 verteuern sich auf Stückpreise von 185,2 und 218,1 Millionen US Dollar. Zuletzt hatte Boeing Commercial Airplanes die Preise seiner Flugzeuge im Jahr 2008 um etwa 2,5 Prozent erhöht.

Boeing verzeichnete über das Jahr 2010 eine hohe Nachfrage insbesondere in seinem Single Aisle-Programm 737. Zuletzt wies die Absatzstatistik Seattles 455 neue Bestellungen für die 737 seit Januar aus. Zeitgleich wurden nur 14 Flugzeuge von ihren Kunden wieder storniert. Anfang des Monats feierte Boeing den 8.500sten Auftrag im Programm.

Die Fertigungsrate der 737 wird von gegenwärtig 31,5 bis Mitte 2013 in mehreren Schritten auf 38,0 Flugzeuge im Monat steigen.

Nachdem Airbus unlängst eine Aufwertung seines Konkurrenzprogramms A320 mit der Einführung neuer Triebwerke ab 2016 ankündigte, liegt der Ball jetzt bei Boeing. Seattle hatte sich in den vergangenen Monaten von der Idee eines Re-Engining der 737 aber bereits öffentlich distanziert und die Entwicklung eines Nachfolgers ins Spiel gebracht.

«Wir können keinen zwingenden Grund erkennen, das (ein Re-Engining, Red.) zu tun», zitierte die "Financial Times" Boeing Commercial Airplanes Vorstandschef Jim Albaugh im Dezember. «Ich glaube, die meisten würden auf ein neues Flugzeug warten.» Eine Modernisierung sei teuer und komplex und bringe den Fluggesellschaften nur geringe finanzielle Vorteile. Die Entwicklung eines neuen Typs dauere dann zwar ein paar Jahre länger, doch dafür könnten die Maschinen bis zu 20 Prozent effizienter fliegen.

787-3 nicht mehr im Angebot


Im Problemprogramm 787, dessen Erstflug sich am Mittwoch zum ersten Mal jährte, gibt Boeing die Planung für die kleinste Ausbaustufe 787-3 auf. Das Vorhaben lag bereits seit Januar auf Eis, nachdem All Nippon Airways die einzigen 28 Bestellungen für die «Dreamliner»-Kurzstreckenvariante in eine Order für das Standard-Modell 787-8 umgewandelt hatte.

Jetzt wurde die 787-3 aus Produktkatalog und Preislisten gestrichen. "Unser einziger Kunde der 787-3 hat seine Bestellungen auf die 787-8 umgeschrieben und wir haben seither kein weiteres Interesse an dem Produkt verzeichnet", erklärte 787-Programmsprecherin Lori Gunter in einer Email an unsere Redaktion. "Es war daher nur folgerichtig, sie aus den Büchern zu streichen."
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: The Boeing Company | 16.12.2010 10:03


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