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Danach wurden im vergangenen Jahr von deutschen Flughäfen nur rund 89 Prozent der Sitzplatz-Kapazität aus dem Jahr 2019 angeboten, während in den meisten anderen europäischen Ländern deutlich mehr geflogen wurde als vor der Corona-Pandemie.
Rückläufig sind in Deutschland vor allem Inlandsflüge sowie Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, wie sie typischerweise von Billigfliegern wie Ryanair <IE00BYTBXV33> angeboten werden. Vor allem touristische Flüge haben hingegen dazu beigetragen, dass die Passagierzahl an deutschen Flughäfen im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 219,6 Millionen gewachsen ist. Das sind aber immer noch knapp 30 Millionen weniger als vor der Corona-Krise.
"Damit Deutschland (...) wieder am Wachstum des boomenden europäischen Luftverkehrs teilhaben kann, müssen weitere Schritte folgen", sagt BDL-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Er hat vor allem die stark gestiegenen staatlich verursachten Standortkosten im Blick. Neben der Ticketsteuer sind das Gebühren für die Flugsicherung und Luftsicherheitskontrollen.
Allein im vergangenen Jahr seien die Belastungen um 1,1 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden Euro gestiegen. Als Beispiel empfiehlt der BDL das Vorgehen Schwedens, wo das Flugangebot nach ersatzloser Abschaffung der Luftverkehrssteuer stark gewachsen sei.
© dpa | Abb.: FBB, Günter Wicker | 18.02.2026 10:18







Kommentare (1) Zur Startseite
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Man fragt sich allerdings:
ist es Dummheit oder nur unfassbare Dreistigkeit!?
Wahrscheinlich dummdreist.
Dumm:
Es ist mehr als offensichtlich das dort wo es notwendig ist, weil nicht anders möglich, (wieder) mehr geflogen wird
- International
- Tourismus.
Innerdeutsch jedoch wird weniger geflogen. Weil es ganz offensichtlich keinerlei (größeren) Bedarf seitens der Verbraucher, als das jetzige Angebot, dafür gibt! Oder hat man je davon gehört das alle innerdeutschen Flüge permanent ausgebucht/ überbucht sind!?
Dreist:
Angesichts der vorhandenen Milliardendefizite im bundesdeutschen Haushalt, schon heute und noch mehr in den kommenden Jahren, ist es sehr dreist finanzielle Unterstützung vom Staat (respektive allen Steuerzahlern!) zu fordern, um privatwirtschaftliche Geschäftsbereiche/ Angebote zu subenvionieren. Für die offenbar (s.o.) kein Bedarf besteht!
... to be continued...