SYDNEY - Qantas spaltet ihr Geschäft auf. Ab dem ersten Juli werde das Heimatgeschäft getrennt von der Auslandssparte arbeiten, sagte Unternehmenschef Alan Joyce am Dienstag. Grund für die Umstrukturierung sei die unterschiedliche Lage der beiden Sparten. Die profitable Heimatsparte vereinigt 65 Prozent des australischen Marktes auf sich. Die defizitäre Auslandssparte wird stark bedrängt von Konkurrenz aus Asien und dem Nahen Osten.
Zur Jahresmitte wird Simon Hickey an die Spitze der neuen Auslandssparte Qantas International treten. Die Geschäfte im Inland wird Lyell Strambi als CEO der Sparte Qantas Domestic verantworten.
Der Kostendruck im internationalen Linienverkehr bleibt auch für die Flotte nicht ohne Folgen. Zwei bestellte Airbus A380 sollen nicht wie
geplant im nächsten Jahr, sondern erst 2016 geliefert werden, teilte Qantas unlängst mit.
Weitere sechs
bereits bestellte A380 gehen 2018/19 in den Dienst. Damit will Qantas
seine Kapitalausgaben im Finanzjahr 2012/2013 (30. Juni) von 2,3 auf 1,9
Milliarden australische Dollar (1,5 Mrd Euro) drücken. D
ie Airline hat bereits zwölf A380 im Einsatz.
Im Management des wichtigen Qantas-LCC Jetstar stehen unterdessen Veränderungen an. Deren Vorstandschef Bruce Buchanan werde die Qantas Group in sechs Monaten auf eigenen Wunsch verlassen, teilte Joyce mit.
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