Flug AI132
Älter als 7 Tage
Air India zieht eine Boeing 787-8 aus dem Verkehr
LONDON - Air India groundet nach einer Meldung aus dem Flugbetrieb eine Boeing 787-8. Vor einem Start in London-Heathrow soll der Schalter für die Treibstoffzufuhr ins linke Triebwerk zweimal aus der "RUN"-Stellung gesprungen sein.
Air India geht einem Bericht aus dem Cockpit einer Boeing 787-8 nach. Die VT-ANX ist am Sonntag als Flug AI132 von London-Heathrow nach Bengaluru geflogen.
Nach Anlassen der Triebwerke bemerkten die Piloten, wie der Cockpitschalter der Treibstoffzufuhr ins linke GEnx-1B zweimal aus der "RUN"-Verriegelung sprang und Richtung "CUTOFF" rutschte, berichtet die indische "Safety Matters Foundation". Nach Aufzeichnungen von "Flightradar24" zog die Crew den Flug im Anschluss durch.
"Wir haben Kenntnis, dass einer unserer Piloten einen möglichen Defekt am Kraftstoffregelschalter gemeldet hat", teilte Air India mit. Das Flugzeug sei derzeit aus dem Verkehr gezogen, Boeing informiert.
Die Treibstoffschalter stehen im Mittelpunkt der Ermittlungen zum Absturz einer Boeing 787-8 von Air India im Juni 2025 mit 260 Toten.
Nach Medieninformationen gehen indische Ermittler nicht von einer technischen Ursache oder Sabotage aus.© aero.de | 02.02.2026 15:32
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de
registrieren oder
einloggen.
Beitrag vom 09.02.2026 - 20:09 Uhr
@Nicci72
Wenn die indische Flugunfalluntersuchungsbehörde einen amtlichen, Fakten basierten Zwischenbericht herausgeben würde, dann könnte das NTSB deshalb gerne einen eigenen Bericht veröffentlichen - dann bestünde nämlich zumindest die Chance, dass es (auch noch) eine Fakten basierte und daher sachliche öffentliche Diskussion über die Absturzursache/n von AI171 gäbe. So wie das bisher in dieserm Fall gelaufen ist, ist das jedoch eine Steilvorlage für Verschwörungserzählungen, die inzwischen den diesbezüglichen Diskurs dominieren und mit denen wie erwähnt bereits jetzt handfeste Interessenpolitik betrieben und dann womöglich auch durchgesetzt wird. Dann gäbe es da keine Lessons mehr aus einem Final Report und es würde dann auch nichts Konstruktives mehr aus dem Ereignis gelernt.
Ihre Argumentation lässt sich also so beschreiben: Weil irgendwelche Verschwörungsgeschichten kursieren sollen amtliche Untersucher sich lieber mit denen beschäftigen als mit den Fakten. Was für ein Blödsinn.
Steilvorlagen für Verschwörungserzählungen sind ja gerade nicht die erklärbaren Zusammenhänge, sondern die nicht überprüfbaren Vermutungen. Verschwörungserzählungen lassen sich aus Prinzip nicht, wie von Ihnen geforert, durch faktenbaiserte Zwischenberichte verhinden. Durch weitere Berichte gibt es keine weiteren bekannten Fakten, also würde sich an den Verschwörungsgeschichten auch nichts ändern. Und dass Lug und Trug der handfesten Interessenpolitik schon immer gedient hat und auch künftig dienen wird ändert doch nichts daran, dass sich dies durch Wiederkäuen bekannter Fakten ändern würde.
Nichts gegen das Aufstellen neuer Theorien, Vermutungen sind die Basis aller Ursachenforschung. Diese Theorien müssen aber zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit nachweisen, wenn sie berücksichtigt werden sollen. Äusserungen in sozialen Medien, in den sich jemand selbst seine Kompetenz bescheinigt, scheinen mir jetzt keine besonders stichhaltige Grundlage für eine solche Wahrscheinlichkeit zu bieten, da müsste schon mehr kommen. Leider berichten Sie darüber nichts. Wohl weil es nichts Ernsthaftes gibt, vermute ich mal.
Beitrag vom 06.02.2026 - 21:22 Uhr
"Es wurde noch nie ein Flugzeugabsturz öffentlich diskutiert, das machen, wie Du schon sagst, die UNfalluntersuchungsbehörden, die Luftfahrtbehörden und die höheren Gerichte. Ein öffentliche Meinung spielt dort keine Rolle und das gehört da auch nicht hin. "
kein Widerspruch meinerseits - was natürlich uninteressant ist.
Die Realität zeigt aber, dass gewisse Gruppen es bei Bedarf anders sehen wollen und dies auch mit aller Macht umsetzen wollen vgl. Trump und seine verlorene Wahl.
Beitrag vom 06.02.2026 - 08:33 Uhr
Ich stimme ja selten mit EricM in der Meinung komplett überein, aber hier hat er zu 100% Recht.
Das NTSB verhält sich in diesem Fall genauso wie in allen anderen Fällen auch. Nämlich strikt nach Annex 13. Sie machen ein paar Tage Media Briefings, dann kommt der Preliminary Report und danach bis zum Abschluss Bericht nur noch sobald sich ein Faktum ergibt, welches sofortige Aufmerksamkeit (Bspw ein Grounding oder Inspektion) erfordert. Das sich dort ein Senator oder jemand von der FAA äußert, ist mehr als dumm, passt aber in die Geflogenheiten in den USA unter D. Trump.
Es gibt hier keine neuen Fakten, die sind immer noch die gleichen, wie im Preliminary Report. Es gibt in den Daten keine erkennbare Fehlerkette. Die Findings an der Unfallstelle sind immer noch die gleichen. (CutOff Switche trotz Aufprall in ein Gebäude verriegelt in der Run Position) Die Theorien (Feuer im APU Compartment, FEuer am P120 Panel) stammen alle aus Medien oder den Interessenvertretungen. Und diese elitären Gruppen funktionieren halt wie EricM es beschrieben hat. Nur das in diesem Fall diese Gruppen es geschafft haben, den Gerichtshof zu einer Einflussnahme auf die Untersuchung zu bewegen.
Tut mir leid ich kann in Ihren Ausführungen keinen Grund für eine Zwischenberichtslösung finden. Außer dass persönliche Interessen befriedigt werden.
und Begründungen, wie die Diskussion geht viral (nebenbei, was für eine dämliche Titulierung) oder es in "genuinen und in "großen" Fällen" so Usus sei sind keine hinreichende Begründung. Ein Zwischenbericht wird verfasst, wenn er der Flugsicherheit zuträglich ist. Es haben sich aber offenbar keine technischen Gründe ergeben dort tätig werden zu müssen. Und wie auch hier im Aero zu lesen war, schwenken die indischen Ermittler wohl langsam nach konsequenter und detaillierter Abwägung, von der technischen Ursache weg. Sie lässt sich wohl nicht belegen.
(Was mich nebenbei auch sehr gewundert hätte, denn die CS 25 (EASA) oder hier die deckungsgleiche FAR 25 (Federal Aviation Regulation Part 25) beschreiben doch sehr genau, wie diese Schalter in das System eingebunden werden bzw wie sie vor kaskadierenden Fehlern zu schützen sind. das habe ich hier auch hinlänglich beschrieben)
Das wird den Verfechtern dieser technischen Theorie aber nicht Einhalt gebieten, sondern sie werden dann eher noch mehr Gerichtsprozesse anstrengen und noch mehr Unsinn veröffentlichen. Wie sie es halt immer tun. (Bsp: Truther Bewegung)
Wozu eine _Diskussion_ und dann auch noch _öffentlich_???
Dafür gibt es Untersuchungskomissionen, Ermittlubgsteams,etc. Das gehört _nicht_ diskutiert, da > gehört faktenbasierte kleinteilige Ermittlungsarbeit von Experten erledigt bis zur vollständigen Aufklärung. Erst bei einem vollständigen Ergebnis gehört die Öffentlichkeit informiert. Das Wetter kann man in der Öffentlichkeit diskutieren, einen Flugzeugabsturz doch aber nicht ...
Es wurde noch nie ein Flugzeugabsturz öffentlich diskutiert, das machen, wie Du schon sagst, die UNfalluntersuchungsbehörden, die Luftfahrtbehörden und die höheren Gerichte. Ein öffentliche Meinung spielt dort keine Rolle und das gehört da auch nicht hin.
Dieser Beitrag wurde am 06.02.2026 08:44 Uhr bearbeitet.
Kommentare (25) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.
Wenn die indische Flugunfalluntersuchungsbehörde einen amtlichen, Fakten basierten Zwischenbericht herausgeben würde, dann könnte das NTSB deshalb gerne einen eigenen Bericht veröffentlichen - dann bestünde nämlich zumindest die Chance, dass es (auch noch) eine Fakten basierte und daher sachliche öffentliche Diskussion über die Absturzursache/n von AI171 gäbe. So wie das bisher in dieserm Fall gelaufen ist, ist das jedoch eine Steilvorlage für Verschwörungserzählungen, die inzwischen den diesbezüglichen Diskurs dominieren und mit denen wie erwähnt bereits jetzt handfeste Interessenpolitik betrieben und dann womöglich auch durchgesetzt wird. Dann gäbe es da keine Lessons mehr aus einem Final Report und es würde dann auch nichts Konstruktives mehr aus dem Ereignis gelernt.
Ihre Argumentation lässt sich also so beschreiben: Weil irgendwelche Verschwörungsgeschichten kursieren sollen amtliche Untersucher sich lieber mit denen beschäftigen als mit den Fakten. Was für ein Blödsinn.
Steilvorlagen für Verschwörungserzählungen sind ja gerade nicht die erklärbaren Zusammenhänge, sondern die nicht überprüfbaren Vermutungen. Verschwörungserzählungen lassen sich aus Prinzip nicht, wie von Ihnen geforert, durch faktenbaiserte Zwischenberichte verhinden. Durch weitere Berichte gibt es keine weiteren bekannten Fakten, also würde sich an den Verschwörungsgeschichten auch nichts ändern. Und dass Lug und Trug der handfesten Interessenpolitik schon immer gedient hat und auch künftig dienen wird ändert doch nichts daran, dass sich dies durch Wiederkäuen bekannter Fakten ändern würde.
Nichts gegen das Aufstellen neuer Theorien, Vermutungen sind die Basis aller Ursachenforschung. Diese Theorien müssen aber zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit nachweisen, wenn sie berücksichtigt werden sollen. Äusserungen in sozialen Medien, in den sich jemand selbst seine Kompetenz bescheinigt, scheinen mir jetzt keine besonders stichhaltige Grundlage für eine solche Wahrscheinlichkeit zu bieten, da müsste schon mehr kommen. Leider berichten Sie darüber nichts. Wohl weil es nichts Ernsthaftes gibt, vermute ich mal.
kein Widerspruch meinerseits - was natürlich uninteressant ist.
Die Realität zeigt aber, dass gewisse Gruppen es bei Bedarf anders sehen wollen und dies auch mit aller Macht umsetzen wollen vgl. Trump und seine verlorene Wahl.
Das NTSB verhält sich in diesem Fall genauso wie in allen anderen Fällen auch. Nämlich strikt nach Annex 13. Sie machen ein paar Tage Media Briefings, dann kommt der Preliminary Report und danach bis zum Abschluss Bericht nur noch sobald sich ein Faktum ergibt, welches sofortige Aufmerksamkeit (Bspw ein Grounding oder Inspektion) erfordert. Das sich dort ein Senator oder jemand von der FAA äußert, ist mehr als dumm, passt aber in die Geflogenheiten in den USA unter D. Trump.
Es gibt hier keine neuen Fakten, die sind immer noch die gleichen, wie im Preliminary Report. Es gibt in den Daten keine erkennbare Fehlerkette. Die Findings an der Unfallstelle sind immer noch die gleichen. (CutOff Switche trotz Aufprall in ein Gebäude verriegelt in der Run Position) Die Theorien (Feuer im APU Compartment, FEuer am P120 Panel) stammen alle aus Medien oder den Interessenvertretungen. Und diese elitären Gruppen funktionieren halt wie EricM es beschrieben hat. Nur das in diesem Fall diese Gruppen es geschafft haben, den Gerichtshof zu einer Einflussnahme auf die Untersuchung zu bewegen.
Tut mir leid ich kann in Ihren Ausführungen keinen Grund für eine Zwischenberichtslösung finden. Außer dass persönliche Interessen befriedigt werden.
und Begründungen, wie die Diskussion geht viral (nebenbei, was für eine dämliche Titulierung) oder es in "genuinen und in "großen" Fällen" so Usus sei sind keine hinreichende Begründung. Ein Zwischenbericht wird verfasst, wenn er der Flugsicherheit zuträglich ist. Es haben sich aber offenbar keine technischen Gründe ergeben dort tätig werden zu müssen. Und wie auch hier im Aero zu lesen war, schwenken die indischen Ermittler wohl langsam nach konsequenter und detaillierter Abwägung, von der technischen Ursache weg. Sie lässt sich wohl nicht belegen.
(Was mich nebenbei auch sehr gewundert hätte, denn die CS 25 (EASA) oder hier die deckungsgleiche FAR 25 (Federal Aviation Regulation Part 25) beschreiben doch sehr genau, wie diese Schalter in das System eingebunden werden bzw wie sie vor kaskadierenden Fehlern zu schützen sind. das habe ich hier auch hinlänglich beschrieben)
Das wird den Verfechtern dieser technischen Theorie aber nicht Einhalt gebieten, sondern sie werden dann eher noch mehr Gerichtsprozesse anstrengen und noch mehr Unsinn veröffentlichen. Wie sie es halt immer tun. (Bsp: Truther Bewegung)
Wozu eine _Diskussion_ und dann auch noch _öffentlich_???
Dafür gibt es Untersuchungskomissionen, Ermittlubgsteams,etc. Das gehört _nicht_ diskutiert, da > gehört faktenbasierte kleinteilige Ermittlungsarbeit von Experten erledigt bis zur vollständigen Aufklärung. Erst bei einem vollständigen Ergebnis gehört die Öffentlichkeit informiert. Das Wetter kann man in der Öffentlichkeit diskutieren, einen Flugzeugabsturz doch aber nicht ...
Es wurde noch nie ein Flugzeugabsturz öffentlich diskutiert, das machen, wie Du schon sagst, die UNfalluntersuchungsbehörden, die Luftfahrtbehörden und die höheren Gerichte. Ein öffentliche Meinung spielt dort keine Rolle und das gehört da auch nicht hin.
Dieser Beitrag wurde am 06.02.2026 08:44 Uhr bearbeitet.